ärgernis Comments http://aergernis.blogsport.de f ich l kann u fliegen x bin u vogel s Sun, 19 Nov 2017 11:38:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Da http://aergernis.blogsport.de/2017/07/16/fuer-ein-ende-der-schuechternheit/#comment-11026 Thu, 20 Jul 2017 11:07:22 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2017/07/16/fuer-ein-ende-der-schuechternheit/#comment-11026 würd ich mal einen Punkt dahinter setzen, ausdrucken, einfärben und unter die Leute bringen. Klasse! würd ich mal einen Punkt dahinter setzen, ausdrucken, einfärben und unter die Leute bringen. Klasse!

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by: Ærgernis http://aergernis.blogsport.de/2017/05/01/radiosplitter-2-geschichte-der-arbeiterbewegung/#comment-11025 Fri, 12 May 2017 10:16:00 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2017/05/01/radiosplitter-2-geschichte-der-arbeiterbewegung/#comment-11025 Es war ein Zeichenfehler in der Verlinkung. Ich hab es korrigiert und es müsste jetzt funktionieren. Es war ein Zeichenfehler in der Verlinkung. Ich hab es korrigiert und es müsste jetzt funktionieren.

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by: dino http://aergernis.blogsport.de/2017/05/01/radiosplitter-2-geschichte-der-arbeiterbewegung/#comment-11024 Fri, 12 May 2017 10:01:48 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2017/05/01/radiosplitter-2-geschichte-der-arbeiterbewegung/#comment-11024 Hey, danke fürs hochstellen. Die geschichte des Operaismus geht nicht zu downloaden, nur direkt anzuhören, was ist da los? Kann das Problem behoben werden? Danke Hey, danke fürs hochstellen.
Die geschichte des Operaismus geht nicht zu downloaden, nur direkt anzuhören, was ist da los? Kann das Problem behoben werden?

Danke

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by: Ærgernis http://aergernis.blogsport.de/2017/01/16/antifa-offensive-2017/#comment-11023 Mon, 23 Jan 2017 11:00:42 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2017/01/16/antifa-offensive-2017/#comment-11023 Meinst du die Folgen, die Bologna &#38; Hartz IV für autonome Organisierungsversuche hat oder die Strukturanalogie von Hartz IV und Bologna? Zu letzterem nur so viel: Die Bologna-Reform findet statt im Kontext des Versuchs, Europa zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten <strong>wissensbasierten</strong> Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen, wie es in der Agenda 2010 formuliert ist. Die Parallele ist dabei natürlich die verschärfte Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt: Berufsbefähigung ist das zentrale Stichwort der Bologna-Reform (was natürlich Verfügbarkeit und Passlichkeit der Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt bedeutet). Auch die Bürokratisierung ist eine (wenn auch allgemeine) Gemeinsamkeit. Mit der Bologna-Reform ist für Studenten eine 45-Stunde vorausgesetzt - diese Arbeitszeit wird umgerechnet in die ECTS-Punkte, was zum berüchtigten Druck führt, Punkte jagen zu müssen. Nun ist aber bspw. der Bezug von Bafög an diesen Leistungs-Standard gekoppelt - das führt im Endeffekt dazu, dass das Verhältnis Student/Bafög-Amt sich dem Verhältnis AlgII-Bezieher/Jobcenter nahezu angeglichen hat. Ob es genauere Literatur dazu gibt, weiß ich nicht genau. Meinst du die Folgen, die Bologna & Hartz IV für autonome Organisierungsversuche hat oder die Strukturanalogie von Hartz IV und Bologna?

Zu letzterem nur so viel: Die Bologna-Reform findet statt im Kontext des Versuchs, Europa zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen, wie es in der Agenda 2010 formuliert ist. Die Parallele ist dabei natürlich die verschärfte Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt: Berufsbefähigung ist das zentrale Stichwort der Bologna-Reform (was natürlich Verfügbarkeit und Passlichkeit der Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt bedeutet). Auch die Bürokratisierung ist eine (wenn auch allgemeine) Gemeinsamkeit. Mit der Bologna-Reform ist für Studenten eine 45-Stunde vorausgesetzt – diese Arbeitszeit wird umgerechnet in die ECTS-Punkte, was zum berüchtigten Druck führt, Punkte jagen zu müssen. Nun ist aber bspw. der Bezug von Bafög an diesen Leistungs-Standard gekoppelt – das führt im Endeffekt dazu, dass das Verhältnis Student/Bafög-Amt sich dem Verhältnis AlgII-Bezieher/Jobcenter nahezu angeglichen hat. Ob es genauere Literatur dazu gibt, weiß ich nicht genau.

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by: curious http://aergernis.blogsport.de/2017/01/16/antifa-offensive-2017/#comment-11022 Wed, 18 Jan 2017 22:20:37 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2017/01/16/antifa-offensive-2017/#comment-11022 "Dass dies erhebliche Folgen für die Organisierung hat, wurde erst später deutlich und hat sowohl mit Hartz IV als auch mit der Bologna-Reform zu tun, die verwandte Strukturelemente zu Hartz IV aufweist." Gibt es da Genaueres zu? „Dass dies erhebliche Folgen für die Organisierung hat, wurde erst später deutlich und hat sowohl mit Hartz IV als auch mit der Bologna-Reform zu tun, die verwandte Strukturelemente zu Hartz IV aufweist.“

Gibt es da Genaueres zu?

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by: ask.fm tutorial http://aergernis.blogsport.de/2014/02/02/gegen-stirner/#comment-10975 Wed, 08 Oct 2014 16:47:21 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2014/02/02/gegen-stirner/#comment-10975 <strong>ask.fm tutorial</strong> Gegen Stirner « ärgernis ask.fm tutorial

Gegen Stirner « ärgernis

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by: einer von jenen http://aergernis.blogsport.de/2014/02/02/gegen-stirner/#comment-10244 Mon, 24 Feb 2014 20:08:02 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2014/02/02/gegen-stirner/#comment-10244 Der Text von Finkenberger ist im Ansatz nicht verkehrt, auch wenn leider verdammt wenig über Stirner drinsteht. Ich würde aber seine Interpretation für richtig und deine für falsch halten, und als Beleg mal Stirners Kritik an Bruno Bauers Äußerungen zur "Judenfrage" zitieren (im Kapitel über den "humanen Liberalismus"): <blockquote>Wie kann man aber, fragt der Kritiker zugleich Jude und Mensch sein? Erstens antworte ich, kann man überhaupt weder Jude noch Mensch sein, wenn "man" und Jude oder Mensch dasselbe bedeuten sollen. "Man" greift immer über jede Bestimmung hinaus, und Schmul sei noch so jüdisch, Jude, nichts als Jude vermag er nicht zu sein, schon weil er <em>dieser</em> Jude ist. Zweitens kann man allerdings als Jude nicht Mensch sein, wenn Mensch sein heißt, nichts Besonderes sein. Drittens aber - und darauf kommt es an - kann ich als Jude ganz sein, was ich eben sein - kann. [...] Weil ihr die Idee der Menschheit entdeckt habt, folgt daraus, daß jeder Jude sich zu ihr bekehren könnte? Wenn er es kann, so unterlässt er´s nicht, und unterlässt er es, so - kann er´s nicht. Was geht ihn eure Zumutung an, was der <em>Beruf</em>, Mensch zu sein, den ihr an ihn ergehen lasset? </blockquote> Ist soweit ein ganz sympathischer und guter Gedanke. Um "Vernichtung" irgendeiner "konkreten Individualität" scheint es für Stirner da nicht zu gehen. Und so wie er am Schluss auf´s Können oder Nicht-Können abhebt, scheint er sich auch der Bedingtheit seines eigenen "Ichs" durchaus bewusst gewesen zu sein. Mal ganz abgesehen davon, dass die Zurückweisung jedes übergeordneten Ideals mit einer "soldatischen" Aufopferung á la Ernst Jünger - für "Volk", "Ehre", "Nation" usw. - schlicht nicht zusammengeht. Stirner zum Vordenker des Dritten Reichs machen zu wollen, ist einfach Blödsinn. Der Text von Finkenberger ist im Ansatz nicht verkehrt, auch wenn leider verdammt wenig über Stirner drinsteht. Ich würde aber seine Interpretation für richtig und deine für falsch halten, und als Beleg mal Stirners Kritik an Bruno Bauers Äußerungen zur „Judenfrage“ zitieren (im Kapitel über den „humanen Liberalismus“):

Wie kann man aber, fragt der Kritiker zugleich Jude und Mensch sein? Erstens antworte ich, kann man überhaupt weder Jude noch Mensch sein, wenn „man“ und Jude oder Mensch dasselbe bedeuten sollen. „Man“ greift immer über jede Bestimmung hinaus, und Schmul sei noch so jüdisch, Jude, nichts als Jude vermag er nicht zu sein, schon weil er dieser Jude ist. Zweitens kann man allerdings als Jude nicht Mensch sein, wenn Mensch sein heißt, nichts Besonderes sein. Drittens aber – und darauf kommt es an – kann ich als Jude ganz sein, was ich eben sein – kann. […] Weil ihr die Idee der Menschheit entdeckt habt, folgt daraus, daß jeder Jude sich zu ihr bekehren könnte? Wenn er es kann, so unterlässt er´s nicht, und unterlässt er es, so – kann er´s nicht. Was geht ihn eure Zumutung an, was der Beruf, Mensch zu sein, den ihr an ihn ergehen lasset?

Ist soweit ein ganz sympathischer und guter Gedanke. Um „Vernichtung“ irgendeiner „konkreten Individualität“ scheint es für Stirner da nicht zu gehen. Und so wie er am Schluss auf´s Können oder Nicht-Können abhebt, scheint er sich auch der Bedingtheit seines eigenen „Ichs“ durchaus bewusst gewesen zu sein.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Zurückweisung jedes übergeordneten Ideals mit einer „soldatischen“ Aufopferung á la Ernst Jünger – für „Volk“, „Ehre“, „Nation“ usw. – schlicht nicht zusammengeht. Stirner zum Vordenker des Dritten Reichs machen zu wollen, ist einfach Blödsinn.

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by: Administrator http://aergernis.blogsport.de/2014/01/20/zwischenbericht/#comment-10190 Sat, 01 Feb 2014 12:24:18 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2014/01/20/zwischenbericht/#comment-10190 Danke für den Hinweis - hab die Links im Beitrag ergänzt. Danke für den Hinweis – hab die Links im Beitrag ergänzt.

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by: oxymoron http://aergernis.blogsport.de/2014/01/20/zwischenbericht/#comment-10189 Fri, 31 Jan 2014 18:08:19 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2014/01/20/zwischenbericht/#comment-10189 Die die Debatte auslösenden Texte von Eva Felidae und der Antifa Arnstadt-Ilmenau gibt es online. Hier: http://agst.afaction.info/index.php?menu=news&#38;aid=539 Und hier: http://agst.afaction.info/index.php?menu=news&#38;aid=553 Die die Debatte auslösenden Texte von Eva Felidae und der Antifa Arnstadt-Ilmenau gibt es online.

Hier: http://agst.afaction.info/index.php?menu=news&aid=539

Und hier: http://agst.afaction.info/index.php?menu=news&aid=553

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by: Solidarität mit den Betroffenen von Polizeigewalt in Weimar! « Weimar im April http://aergernis.blogsport.de/2013/07/09/die-gewalt-und-ihre-grenzen/#comment-9752 Thu, 25 Jul 2013 21:30:22 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2013/07/09/die-gewalt-und-ihre-grenzen/#comment-9752 [...] Siehe: http://aergernis.blogsport.de/2013/07/09/die-gewalt-und-ihre-grenzen/ und http://weimarimdezember.blogsport.de/ [zurück] googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-468x60_default_adsense'); }); [...] […] Siehe: http://aergernis.blogsport.de/2013/07/09/die-gewalt-und-ihre-grenzen/ und http://weimarimdezember.blogsport.de/ [zurück] googletag.cmd.push(function() { googletag.display(‚div-468×60_default_adsense‘); }); […]

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by: Golem - Journeys through the Other Space http://aergernis.blogsport.de/2011/05/15/dass-es-so-weiter-geht-ist-die-katastrophe/#comment-7627 Fri, 25 May 2012 10:10:22 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2011/05/15/dass-es-so-weiter-geht-ist-die-katastrophe/#comment-7627 <strong>Lasst die Industriebrache stehen!</strong> Wo sollte Ruben Fernandez sonst seine post-apokalyptischen Kurzfilme drehen? Zwischen Nahrungsmittelknappheit, Verteilungskämpfen und alltäglicher Gewalt bleibt doch die Hoffnung auf den utopischen Spaziergang am Strand. Aber seht selbst! &#160; Was ... Lasst die Industriebrache stehen!

Wo sollte Ruben Fernandez sonst seine post-apokalyptischen Kurzfilme drehen? Zwischen Nahrungsmittelknappheit, Verteilungskämpfen und alltäglicher Gewalt bleibt doch die Hoffnung auf den utopischen Spaziergang am Strand. Aber seht selbst!   Was …

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by: Lasst die Industriebrache stehen! ¦ Golem - Journeys through the Other Space http://aergernis.blogsport.de/2011/05/15/dass-es-so-weiter-geht-ist-die-katastrophe/#comment-7628 Fri, 25 May 2012 10:10:20 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2011/05/15/dass-es-so-weiter-geht-ist-die-katastrophe/#comment-7628 [...] Was fasziniert uns eigentlich an diesem hemmungslosen Herumgespinne über unsere eigene Vernichtung und das Danach? Sicherlich haben Mutanten ihre ganz eigene unverwechselbare Ästhetik (ich zumindest steh drauf), aber das ist noch nicht alles. Es sind die Themen, die hier verhandelt werden: Weil die post-apokalyptische Fiktion nicht nur als Warnung vor dem &#8220;So-weiter-machen&#8221; funktioniert, vor der drohenden und permanenten Katastrophe, die im Subtext der kapitalistischen Erzählung mitschwingt — sondern auch das Bewusstsein für die Krise der Subjekte schärft, indem sie in gesteigerter Form wiedergibt, was bereits Alltag ist: das Leben in einer feindlichen Welt. Was also in post-apokalyptischen Texten, Filmen etc. verhandelt wird, ist mitnichten fernab unserer Lebenswelten. Walter Benjamin hat einmal geschrieben, dass die Katastrophe „nicht das jeweils Bevorstehende sondern das jeweils Gegebene“ sei (auf aergernis gibt es dazu übrigens ein interessantes Interview mit Roger Behrens). Insofern kann die post-apokalyptische Vorstellung als der bildhafte Ausdruck der bestehenden Verhältnisse, der gegenwärtigen Zumutungen und Tendenzen betrachtet werden – jede Epoche träumt die nächste (nochmal Benjamin). [...] […] Was fasziniert uns eigentlich an diesem hemmungslosen Herumgespinne über unsere eigene Vernichtung und das Danach? Sicherlich haben Mutanten ihre ganz eigene unverwechselbare Ästhetik (ich zumindest steh drauf), aber das ist noch nicht alles. Es sind die Themen, die hier verhandelt werden: Weil die post-apokalyptische Fiktion nicht nur als Warnung vor dem “So-weiter-machen” funktioniert, vor der drohenden und permanenten Katastrophe, die im Subtext der kapitalistischen Erzählung mitschwingt — sondern auch das Bewusstsein für die Krise der Subjekte schärft, indem sie in gesteigerter Form wiedergibt, was bereits Alltag ist: das Leben in einer feindlichen Welt. Was also in post-apokalyptischen Texten, Filmen etc. verhandelt wird, ist mitnichten fernab unserer Lebenswelten. Walter Benjamin hat einmal geschrieben, dass die Katastrophe „nicht das jeweils Bevorstehende sondern das jeweils Gegebene“ sei (auf aergernis gibt es dazu übrigens ein interessantes Interview mit Roger Behrens). Insofern kann die post-apokalyptische Vorstellung als der bildhafte Ausdruck der bestehenden Verhältnisse, der gegenwärtigen Zumutungen und Tendenzen betrachtet werden – jede Epoche träumt die nächste (nochmal Benjamin). […]

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by: Administrator http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7493 Sat, 12 May 2012 16:43:15 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7493 @ Wikitoria: Was wollen Sie mir/uns sagen? @ Wikitoria: Was wollen Sie mir/uns sagen?

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by: Wenn Künstler Politik machen « Im Kopf Lokalisation http://aergernis.blogsport.de/2012/04/14/die-schmach-noch-schmachvoller-machen-indem-man-sie-publiziert/#comment-7446 Tue, 08 May 2012 22:50:35 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/14/die-schmach-noch-schmachvoller-machen-indem-man-sie-publiziert/#comment-7446 [...] Armut dient hier als Werbegag und artikuliert daneben im beste Sinne »wohlgemeinten Bürgerrat«. Der Arme ist in der modernen Gesellschaft nicht bloß Manövriermasse sozialpolitischer Verwaltung sondern zieht stets das erzieherische Engagement besser gestellter BürgerInnen auf sich. Er kann nicht nur beraten, begleitet, therapiert, weggesperrt oder geduzt werden – er kann auch ungefragt als großformatige Werbefigur eine Stadt und deren Lokalpolitik präsentieren, die ihm nur in den Arsch tritt. (src) [...] […] Armut dient hier als Werbegag und artikuliert daneben im beste Sinne »wohlgemeinten Bürgerrat«. Der Arme ist in der modernen Gesellschaft nicht bloß Manövriermasse sozialpolitischer Verwaltung sondern zieht stets das erzieherische Engagement besser gestellter BürgerInnen auf sich. Er kann nicht nur beraten, begleitet, therapiert, weggesperrt oder geduzt werden – er kann auch ungefragt als großformatige Werbefigur eine Stadt und deren Lokalpolitik präsentieren, die ihm nur in den Arsch tritt. (src) […]

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by: Wenn Künstler Politik machen « Im Kopf Lokalisation http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7444 Tue, 08 May 2012 22:47:56 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7444 [...] Ein anderes Plakat für den Grünen Politiker Carsten Meyer hat den Unmut von aergernis und anderen Bauhaus-Studierenden auf sich gezogen. Es ist eine Kreation der Studentin Katja Triol und zeigt, für politische Plakate von heute eher ungewöhnlich, einen sozial- und gesellschaftlich Exkludierten:  Zu sehen ist stilisiertes Ghetto, ein Mann mit Plastikbeuteln und verschiedenfarbige Mülltonnen. Der Zusammenhang wird schnell deutlich &#8211; offensichtlich ein Flaschensammler oder jemand der Mülltonnen durchsucht. Der Slogan &#8220;Mehr Farben. Mehr Freude.&#8221; lässt sich vielseitig verstehen, spielt hier jedoch auf die Mülltonnen an. Also: mehr Freude für die Tonnenwühler wegen der Vielzahl an Farben. Der Grüne Politiker Meyer hilft auch dir Tonnenwühler zu einem glücklicheren Leben, aka &#8220;im Tale grünet Hoffnungsglück.&#8221; Es ist kein Witz, trotzdem ist es lustig gemeint. Was zeigt es genau? Aergernis meint nicht untreffend: Es ist die widerliche Klassenarroganz und Distinktion der gut gestellten Mittelschicht, die im Bioladen einkaufen kann, sich im Eigenheim am Rand einer Kulturstadt zur Ruhe gesetzt hat, oder hier verweilt, um das von den Eltern bezahlte Studium zu absolvieren. Hier spricht so ungeschminkt eine – zur Rede gestellt ganz bestimmt überhaupt nicht bös‘ gemeinte – Verachtung für diejenigen, die vom Wohlstand dieser Gesellschaft ausgeschlossen sind und denen man – wenn nicht mit den Polizeiknüppeln der Ordnungsmacht, so doch symbolisch, mit Bildern – noch hinterhertreten muss. (src) [...] […] Ein anderes Plakat für den Grünen Politiker Carsten Meyer hat den Unmut von aergernis und anderen Bauhaus-Studierenden auf sich gezogen. Es ist eine Kreation der Studentin Katja Triol und zeigt, für politische Plakate von heute eher ungewöhnlich, einen sozial- und gesellschaftlich Exkludierten:  Zu sehen ist stilisiertes Ghetto, ein Mann mit Plastikbeuteln und verschiedenfarbige Mülltonnen. Der Zusammenhang wird schnell deutlich – offensichtlich ein Flaschensammler oder jemand der Mülltonnen durchsucht. Der Slogan “Mehr Farben. Mehr Freude.” lässt sich vielseitig verstehen, spielt hier jedoch auf die Mülltonnen an. Also: mehr Freude für die Tonnenwühler wegen der Vielzahl an Farben. Der Grüne Politiker Meyer hilft auch dir Tonnenwühler zu einem glücklicheren Leben, aka “im Tale grünet Hoffnungsglück.” Es ist kein Witz, trotzdem ist es lustig gemeint. Was zeigt es genau? Aergernis meint nicht untreffend: Es ist die widerliche Klassenarroganz und Distinktion der gut gestellten Mittelschicht, die im Bioladen einkaufen kann, sich im Eigenheim am Rand einer Kulturstadt zur Ruhe gesetzt hat, oder hier verweilt, um das von den Eltern bezahlte Studium zu absolvieren. Hier spricht so ungeschminkt eine – zur Rede gestellt ganz bestimmt überhaupt nicht bös‘ gemeinte – Verachtung für diejenigen, die vom Wohlstand dieser Gesellschaft ausgeschlossen sind und denen man – wenn nicht mit den Polizeiknüppeln der Ordnungsmacht, so doch symbolisch, mit Bildern – noch hinterhertreten muss. (src) […]

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by: Wenn Künstler Politik machen « Im Kopf Lokalisation http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7445 Tue, 08 May 2012 22:47:52 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7445 [...] Ein anderes Plakat für den Grünen Politiker Carsten Meyer hat den Unmut von aergernis und anderen Bauhaus-Studierenden auf sich gezogen. Es ist eine Kreation der Studentin Katja Triol und zeigt, für politische Plakate von heute eher ungewöhnlich, einen sozial- und gesellschaftlich Exkludierten:  Zu sehen ist stilisiertes Ghetto, ein Mann mit Plastikbeuteln und verschiedenfarbige Mülltonnen. Der Zusammenhang wird schnell deutlich &#8211; offensichtlich ein Flaschensammler oder jemand der Mülltonnen durchsucht. Der Slogan &#8220;Mehr Farben. Mehr Freude.&#8221; lässt sich vielseitig verstehen, spielt hier jedoch auf die Mülltonnen an. Also: mehr Freude für die Tonnenwühler wegen der Vielzahl an Farben. Der Grüne Politiker Meyer hilft auch dir Tonnenwühler zu einem glücklicheren Leben, aka &#8220;im Tale grünet Hoffnungsglück.&#8221; Es ist kein Witz, trotzdem ist es lustig gemeint. Was zeigt es genau? Aergernis meint nicht untreffend: Es ist die widerliche Klassenarroganz und Distinktion der gut gestellten Mittelschicht, die im Bioladen einkaufen kann, sich im Eigenheim am Rand einer Kulturstadt zur Ruhe gesetzt hat, oder hier verweilt, um das von den Eltern bezahlte Studium zu absolvieren. Hier spricht so ungeschminkt eine – zur Rede gestellt ganz bestimmt überhaupt nicht bös‘ gemeinte – Verachtung für diejenigen, die vom Wohlstand dieser Gesellschaft ausgeschlossen sind und denen man – wenn nicht mit den Polizeiknüppeln der Ordnungsmacht, so doch symbolisch, mit Bildern – noch hinterhertreten muss. (src) [...] […] Ein anderes Plakat für den Grünen Politiker Carsten Meyer hat den Unmut von aergernis und anderen Bauhaus-Studierenden auf sich gezogen. Es ist eine Kreation der Studentin Katja Triol und zeigt, für politische Plakate von heute eher ungewöhnlich, einen sozial- und gesellschaftlich Exkludierten:  Zu sehen ist stilisiertes Ghetto, ein Mann mit Plastikbeuteln und verschiedenfarbige Mülltonnen. Der Zusammenhang wird schnell deutlich – offensichtlich ein Flaschensammler oder jemand der Mülltonnen durchsucht. Der Slogan “Mehr Farben. Mehr Freude.” lässt sich vielseitig verstehen, spielt hier jedoch auf die Mülltonnen an. Also: mehr Freude für die Tonnenwühler wegen der Vielzahl an Farben. Der Grüne Politiker Meyer hilft auch dir Tonnenwühler zu einem glücklicheren Leben, aka “im Tale grünet Hoffnungsglück.” Es ist kein Witz, trotzdem ist es lustig gemeint. Was zeigt es genau? Aergernis meint nicht untreffend: Es ist die widerliche Klassenarroganz und Distinktion der gut gestellten Mittelschicht, die im Bioladen einkaufen kann, sich im Eigenheim am Rand einer Kulturstadt zur Ruhe gesetzt hat, oder hier verweilt, um das von den Eltern bezahlte Studium zu absolvieren. Hier spricht so ungeschminkt eine – zur Rede gestellt ganz bestimmt überhaupt nicht bös‘ gemeinte – Verachtung für diejenigen, die vom Wohlstand dieser Gesellschaft ausgeschlossen sind und denen man – wenn nicht mit den Polizeiknüppeln der Ordnungsmacht, so doch symbolisch, mit Bildern – noch hinterhertreten muss. (src) […]

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by: Wikitoria http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7439 Tue, 08 May 2012 15:14:30 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7439 Hier Wikipedia: Folgendes: "Höchstes Ziel ist für die Kyniker, wie für die meisten anderen nachsokratischen Schulen, das Erreichen des Glücks des Einzelnen. (...) Worin die eigentliche Tugend besteht, scheinen die Kyniker nicht näher definiert zu haben. Am ehesten finden wir eine Antwort in den Anekdoten, die über die Kyniker verfasst worden sind: Primär ist die kynische Tugend als Vermeidung des Übels und Bedürfnislosigkeit zu verstehen. (...)Doch auch wenn die Bedürfnislosigkeit die Autarkie sichert, so führt sie zur Negation der althergebrachten Sitten, Normen und Gesetzen, der Kultur, Kunst und Familie, bis hin zur Erregung des öffentlichen Ärgernisses. Dieses muss in Kauf genommen, ja sogar erwartet werden: Durch die Bedürfnislosigkeit wird dem Schicksal aber möglichst wenig Angriffsfläche geboten: wer nichts besitzt, kann auch nicht enttäuscht werden, weil er nichts verlieren kann.(...)Die Mittel, mit denen die Kyniker „zubeißen“,(...)sind das Vorleben der Armut, Provokation und Satire und Spott in Form von heftigen Bußpredigten, die durch einen aggressiven Stil des Vortrags, auffällige, extreme Bildersprache und derbe Anschaulichkeit gekennzeichnet sind. (...)Häufig waren die Kyniker auch darauf aus, durch Skandale Aufmerksamkeit zu erregen, um ihrem Protest gegen die bestehenden Verhältnisse Nachdruck zu verleihen." http://de.wikipedia.org/wiki/Kyniker Hier Wikipedia: Folgendes:
„Höchstes Ziel ist für die Kyniker, wie für die meisten anderen nachsokratischen Schulen, das Erreichen des Glücks des Einzelnen. (…) Worin die eigentliche Tugend besteht, scheinen die Kyniker nicht näher definiert zu haben. Am ehesten finden wir eine Antwort in den Anekdoten, die über die Kyniker verfasst worden sind: Primär ist die kynische Tugend als Vermeidung des Übels und Bedürfnislosigkeit zu verstehen. (…)Doch auch wenn die Bedürfnislosigkeit die Autarkie sichert, so führt sie zur Negation der althergebrachten Sitten, Normen und Gesetzen, der Kultur, Kunst und Familie, bis hin zur Erregung des öffentlichen Ärgernisses. Dieses muss in Kauf genommen, ja sogar erwartet werden: Durch die Bedürfnislosigkeit wird dem Schicksal aber möglichst wenig Angriffsfläche geboten: wer nichts besitzt, kann auch nicht enttäuscht werden, weil er nichts verlieren kann.(…)Die Mittel, mit denen die Kyniker „zubeißen“,(…)sind das Vorleben der Armut, Provokation und Satire und Spott in Form von heftigen Bußpredigten, die durch einen aggressiven Stil des Vortrags, auffällige, extreme Bildersprache und derbe Anschaulichkeit gekennzeichnet sind. (…)Häufig waren die Kyniker auch darauf aus, durch Skandale Aufmerksamkeit zu erregen, um ihrem Protest gegen die bestehenden Verhältnisse Nachdruck zu verleihen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Kyniker

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by: Administrator http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7083 Sat, 14 Apr 2012 18:24:16 +0000 http://aergernis.blogsport.de/2012/04/12/mehr-farben-mehr-freude/#comment-7083 Das fiel mir noch ein zum Thema (wie passend!): <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F5yP7j-pr2E">Knochenfabrik - Obdachlos und trotzdem sexy </a> Das fiel mir noch ein zum Thema (wie passend!): Knochenfabrik – Obdachlos und trotzdem sexy

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