Der Zionismus erweist sich als rassistisches Projekt, künstlich soll der jüdische Charakter gewahrt werden, damit soll die heutige Kolonialkultur aufrechterhalten werden. [Hervorhebung ae!]
Wir sind keine Antisemiten…
Zu den Ereignissen in Hamburg:
Reaktionen auf die Verhinderung des Films „Warum Israel“ (Kritikmaximierung)
Wenn man die Welt verstehen will, braucht man Karl Marx, Sigmund Freud und James Bond: das Äußere des Systems, das Innere des Menschen und den kaputten Zynismus, mit dem sich beides immer wieder verbindet.
[Aus einem ganz netten Artikel von Georg Seeßlen über die Kurras-Debatte in der Konkret 7/2009 | klick]
„Geh‘ ich durch‘n Wald, da seh ich was, das ist unten braun und oben da hängt was Grünes dran, da denkt mein Gehirn: ‚Scheiße, das kenn‘ ich irgendwoher, das nenn‘ ich doch Baum‘.“
In einem Seminar zur Wertkritik.
„Die Konsruktion. Konstruktion der Wörter, der Lautformen, des Erzählens, der Gesten und – der Tradition zuwiderlaufend – Konstruktion des Rythmus. Bisher ist der Rythmus in der Vorstellung der ‚Hohepriester‘ und der ‚Betenden‘ immer mit einer Naturgewalt (Orkan, Wind, Meer usw.) gleichgesetzt worden. Ein offensichtlicher Unsinn. Der Rythmus in der Kunst beginnt da, wo erstmals das Naturhaft-Ungeregelte im Namen der Präzision und das Chaos zugunsten der der Organisation überwunden werden. Die Naturgewalt ist für den Meister (…) lediglich Baumaterial.“
Aus: Ilja Ehrenburg: Und sie bewegt sich doch
„Also musste sie sich mit der Idee der Liebe begnügen: die Liebe zu Dingen zu lieben, an deren Existenz ihr gar nichts lag. Das Objekt ihrer liebe wurde die Liebe selbst. Sie liebte es sich selbst als Liebende, sie liebte es die Liebe zu lieben, so wie die Liebe das Lieben liebt, und war dadurch imstande, sich mit einer Welt zu versöhnen, die allzuweit hinter dem zurückblieb, was sie sich erhofft hatte.“
Aus Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer