Archiv der Kategorie 'Wutpilger'

Wutpilger-Streifzüge #10

In der zehnten Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ wurde der Vortrag „Über den Umgang mit den Avantgarde-Bewegungen“ von Peter Bürger gesendet, den dieser am 07.10.2010 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst, Spektakel und Revolution“ in Weimar gehalten hat. Der Vortrag kann im Ganzen und ohne Musik hier angehört werden, die Bearbeitung für die Radiosendung kann untenstehend angehört und heruntergeladen werden. Der Ankündigungstext zum Vortrag befindet sich hier.

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Wutpilger-Streifzüge #9

Die neunte Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge enthält ein ausführliches Gespräch mit Peter Bürger, das im Vorfeld seines Vortrages am 07.10.2010 in Weimar gehalten wurde. Im Gespräch geht es um das Verhältnis von Kunst und Kritik, die Kategorie des Werkes, Künstlersubjektivität und die Bewegungen der Kunst-Avantgarde. Das Interview kann im Ganzen und ohne Musik hier heruntergeladen werden, die Sendung steht unten zum Anhören und zum Download zur Verfügung. Im Anschluss an das Gespräch wurde ein Auszug aus dem Album „Momentum Space“ von Dewey Redman, Cecil Taylor und Elvin Jones gespielt.

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Wutpilger-Streifzüge #8

Die achte Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge beschäftigt sich mit Walter Benjamins Baudelaire-Interpretation und großstädtischer Vergesellschaftung: Ein Auszug aus einem Interview mit Esther Leslie (das ganze Interview gibt es hier), es wird gelesen „der Mann der Masse“ von Edgar Allen Poe sowie „die Menge“ von Charles Baudelaire; ein Radio-Essay von Clemens Bach über „Dandy und Paradoxie – Von Baudelaire bis zur Installation ‚Metareflektor-Luftoffensive‘“; und ein Interview mit Roger Behrens über (Post-)Urbanismus und das Wohnen im Kapitalismus (das ganze Interview gibt es hier).

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Wutpilger-Streifzüge #7

Die siebte Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge enthält eine kurze Einführung in die „Theorie der Avantgarde“ von Peter Bürger, sowie ein Interview mit dem Kultursoziologen Jan Freitag über das Verhältnis von Avantgarde und Massenkultur. Musikalische Begleitung: Do Make Say Think.

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Wutpilger-Streifzüge #6

Die sechste Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ enthält ein ausführliches Gespräch mit Kerstin Stakemeier und Roger Behrens über die 1936/37 in der Exil-Zeitschrift „Das Wort“ geführte „Expressionismus- debatte“, an der sich u.a. Georg Lukács, Klaus Mann, Béla Balázs, Ernst Bloch und am Rande Bertolt Brecht beteiligt hatten. Musikalische Begleitung: Anthony Braxton. Das unzerstückelte Interview gibt es hier.

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Wutpilger-Streifzüge #5

Die fünfte Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge beschäftigt sich mit künstlerischer und experimenteller Opposition in der DDR: Sie enthält den Auszug eines Vortrags von Alexander Pehlemann, in dem dieser über den anarchistischen Lyriker Bert Papenfuß spricht (den ganzen Vortrag gibt es hier); das „Traktat über die Lust am Fleisch“ von Hendrik Gerike, welches in der DDR in der surrealistischen Zeitschrift „Caligo“ erschien (gelesen von Birgit Holfeld); und ein Interview mit Monique Förster (Kunsthaus Erfurt) über die Künstlerinnen-Gruppe Exterra XX.



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Wutpilger-Streifzüge #4

Die vierte Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ ist ebenfalls nicht mehr vorhanden. Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz wurde das Gedicht „Deutsches Gedicht“ von Ernst Jandl gesendet, welches hier angehört werden kann. Im zweiten Teil der Sendung wurde ein Essay über Georg Simmels Philosophie der Mode gesendet, welches untenstehen nachgelesen werden kann.

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Simmel und die Philosophie der Mode

Wenn unser Erkennen von der Bestrebung nach der höchsten Verallgemeinerung und Abstraktion gelenkt wird, wie von dem Bedürfnisse, das Einzelne und Speziellste zu beschreiben; wenn unser Gefühlsleben bald in ruhiger Hingabe an Menschen und Dinge, bald in energischer Betätigung ihnen gegenüber sich befriedigt; wenn unser sittliches Wesen in der sozialisierenden Verschmelzung mit unserer Gruppe und in der individuellen Heraushebung aus derselben seine Pole, die Grenzen seiner Schwingung findet – so sind alles dies gleichsam die provinziellen Ausgestaltungen der großen gegensätzlichen Kräfte, in deren Kampf und Ausgleichung unser Schicksal besteht.

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die Beiträge der Kategorie „Wutpilger“ sind im Moment noch auf der Hauptseite unterdrückt und werden später als Kategorie-Extraseite zugänglich gemacht, sie sind also eigentlich auch noch nicht für eure Augen bestimmt. Falls ihr trotzdem der Konstruktion der Unterseite zuseht, ein Geständnis: alte Radiosendungen sowie Blogbeiträge sind zum Teil so lustig wie lächerlich.

Wutpilger #3

Die dritte Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ enthält ein ausführliches Interview mit Jan Watzlawik über einen theoretischen Zugang zur Punk-Kultur und die Rolle kultureller Materialisierung im Assecoire. Jan Watzlawik hat in Tübingen empirische Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und Rhetorik studiert, war studentische Hilfskraft an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und ist seit 2008 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Kunst und Materielle Kultur an der technischen Universität in Dortmund. Sein Schwerpunkt ist die Analyse materieller Kultur, er beschäftigt sich mit Konsumkultur und Konsumgeschichte und arbeitet zu wechselseitigen Beziehungen hoch- und alltagskultureller Phänomene und zu Protestkultur. Das Interview führt auf seinen Vortrag „Punk Paradox. Von der Kritik der Warengesellschaft zur Ware der Kritikgesellschaft“ hin, den er am 29.01.2010 in Weimar gehalten hat. Der Ankündigungstext zum Vortrag kann hier nachgelesen werden und der Mitschnitt des Vortrags kann hier nachgehört werden. Die Sendung enthält zudem Ausschnitte aus der Dokumentation „No Future – Punk in Duisburg“, welche 1982 von Michel Braun produziert wurde. Das nicht-fragmentierte Interview mit Jan Watzlawik kann hier nachgehört werden.

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Wutpilger-Streifzüge #2

Die zweite Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ ist leider verloren gegangen. Sie enthielt ein Interview mit den Organisator_innen der Veranstaltungsreihe „Körper|Sex|Macht“, sowie ein Essay über das Verhältnis von Poststrukturalismus und Ideologiekritik von Kalle. Die Vorträge, welche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Körper|Sex|Macht“ in Jena stattgefunden haben, können hier nachgehört werden, das Essay über Poststrukturalismus und Ideologiekritik kann untenstehend nachgelesen werden.

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Ideologiekritik?

Im Alltagsbewusstsein wird Ideologie als politisch motivierte Lüge verstanden. Dabei bedeutet der Begriff übersetzt einfach nur „Ideenlehre“ und war ursprünglich auch nicht unbedingt negativ gemeint.

Für Marx sind Ideologien Anschauungen, die als Reaktion auf gesellschaftliche Verhältnisse entstehen. Sie erklären die Verhältnisse, ebenso wie sie sie vernebeln. Adorno sagt: Ideologie ist falsch, aber doch nicht nur falsch. Auf der einen Seite ist sie Spinnerei, auf der anderen Seite kann sie das spinnerte System auf eine gewisse Weise erklären. (mehr…)

Wutpilger-Streifzüge #1

Die Debut-Sendung enthält die Lesung (es spricht Birgit Holfeld) und Interpretation des Gedichtes „Wutpilger-Streifzüge“ von Paul Celan, ein kurzes Radio-Essay von W. Morgenröthe (Gruppe Surpasser) über Fragmente und Aphroismen (nachzulesen hier), einen Auszug aus einem Interview mit Esther Leslie, in dem diese über Walter Benjamins Beziehung zum Fragment spricht (das Interview ist im Ganzen nachzuhören hier und ihr einführender Text über Walter Benjamin kann hier bzw. auf englisch hier nachgelesen werden) und die Lesung eines Auszugs aus dem Roman „der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil. Musikalisch wird die Sendung von Czesław Niemens Album „vol. 1″ umrahmt.

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