Archiv der Kategorie 'Wutpilger'

Wutpilger Streifzüge 04-2018

In der April-Ausgabe von Wutpilger-Streifzüge habe ich ein paar Dichtungen aus dem Freundeskreis einsprechen lassen und in eine hörbare Collage eingefügt. Es geht um Subkultur, Rausch und die Frage nach dem anderen Leben.

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Einige der in der Sendung erwähnten Fotos von Patrick Liebach können hier und hier betrachtet werden. In der Sendung verwendete Musik: Tony Conrad | Yoshi Wada | Charlie Megira | Jonny Kurt vs. Hank the Tank | Mommy Boys | Die Kassierer | NoMeansNo | Robert Schumann.

Wutpilger Streifzüge 03-2018

In der Märzausgabe der Wutpilger-Sendung bin ich einmal darauf zurückgegangen, was eigentlich das Wutpilgern bedeutet. Dazu hört ihr Auszüge aus meiner ersten Sendung kombiniert mit aktuellen Überlegungen. Zu Wort kommen außerdem Gerd Roscher und Jan Bönkost, die ich kürzlich zur Geschichte des Arbeiter- und der Piratenradios interviewt habe. Flankiert wird das Ganze außerdem von Überlegungen zu den Grenzen des freien Radios, die Anna Lensen, Patrick Korchmar und Jerome Joswig einmal in eine radiophile Form gebracht haben. Also – es geht um die Wut, die Geschichte und das Radio-Machen.

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Wutpilger Streifzüge 02-2018

In der Februar-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein ausführliches Interview mit Charlotte Mohs, Marco Bonavena und Johannes Hauer geführt. Es ging im Interview um das linke Sprechen über die Klasse und den Formenwandel der Klassengesellschaft. Anlass für das Interview war der Text „Abschied von der Klassenmetaphysik. Formwandel der Klassengesellschaft, Paralyse der Kritik“, den die drei in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Phase 2 veröffentlicht haben. Der Text kann hier nachgelesen werden.

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Wutpilger-Streifzüge 01-2018

In der Januarausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich mich mit dem Verhältnis von Rosa Luxemburg zu den Bremer Linksradikalen beschäftigt. Dazu kommt ausführlich Jörg Wollenberg zu Wort, der hier einen Text zum selben Thema veröffentlicht hat. Musikalische Rahmung: Hanns Eisler, Vashty Bunyan, Gentle Giant, Le Scrawl, Nick Drake.

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Wutpilger-Streifzüge 12-2017

In der Dezember-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich zwei Manifestationen diverser Ausflüge in die Gefilde der Radiokunst zum Besten gegeben: Einerseits mein Eröffnungsbeitrag zur Gründung des „Free International Radio Prague“ Anfang Dezember in Prag, andererseits eine radiophile Rede bei einer Performance in Bitterfeld am 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Musik: Human Abfall.

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Wutpilger-Streifzüge 11-2017

In der November-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich einige Auszüge von Nachkriegsliteratur collagiert: „Der geteilte Himmel“ von Christa Wolf, „Rummelplatz“ von Werner Bräunig und „Unmögliche Beweisaufnahme“ von Hans-Erich Nossack. Siehe auch meine Besprechung von „Rummelplatz“. Musik: Max Butting, Glen or Glenda und […].

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Wutpilger-Streifzüge 10-2017

In der Oktober-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein ausführliches Interview mit Bersarin geführt. Anlass war ein Vortrag von ihm in Weimar (siehe hier) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst, Spektakel & Revolution“. Es geht in dem Interview um politische Sozialisierung, um das Verhältnis von Ästhetik und Gesellschaftskritik, Ästhetik und Gewalt, revolutionäre Perspektiven heute und die Ästhetik des Punk. Musik: Jonny Kurt vs. Hank the Tank.

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Wutpilger-Streifzüge 09-2017

In der September-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein ausführliches Interview mit Jakob Hayner geführt. Anlass war ein Eröffnungsvortrag von Jakob zu einer Filmvorführung im Rahmen der Sendereihe „Kunst, Spektakel & Revolution“ (siehe hier). Im Interview geht es um politische Sozialisierung, Kritik und Würdigung der Antifa-Bewegung, DDR-Literatur und um revolutionäre Perspektiven heute.

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Wutpilger-Streifzüge 08-2017

In der August-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein ausführliches Interview mit Bernd Gehrke geführt. Anlass war eine Tagung des AK Geschichte Sozialer Bewegungen Ost/West, die im Juli unter dem Titel „Ostwind – Soziale Kämpfe gegen Massenentlassungen und Betriebsschließungen in Ostdeutschland 1990 bis 1994“ in Berlin stattgefunden hat. Es handelt sich um ein vergessenes Kapitel von Klassenkämpfen in der jüngeren Geschichte. Eine Kurzform des Interviews findet sich hier.

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Wutpilger-Streifzüge 07-2017

In der Juli-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein Gespräch mit Karl-Heinz Dellwo, Thomas Seibert und Roger Behrens geführt. Im Gespräch diskutieren wir die Frage, ob und inwiefern der Aufbruch von 1968 in eine Niederlage gemündet ist. Das Gespräch ist im Zuge der Corax-Morgenmagazine während der G20-Tage in Hamburg entstanden (siehe hier). Über ein ähnliches Thema habe ich mit Karl-Heinz Dellwo bereits hier gesprochen. Musik: NoMeansNo.

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Wutpilger-Streifzüge 06-2017

In der Juni-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein ausführliches Interview mit Bernd Gehrke geführt. Anlass des Gesprächs war der 64. Jahrestag des Aufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR. Es geht um die Frage, welchen Charakter dieser Aufstand hatte: Volksaufstand oder Arbeiteraufstand? Bei LabourNet gibt es eine Sammlung von Texten zum Thema.

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Wutpilger-Streifzüge 05-2017

In der Mai-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein Feature gesendet, das ich gemeinsam mit Lilli Helmbold produziert habe. Das Feature beschäftigt sich mit den Debatten, die auf der Tagung „Theater – Realität – Realismus“ geführt worden sind – das heißt, es geht um die Frage des Realismus im Bezug auf das Theater und um eine Kritik des post-dramatischen Theaters. Eine ausführliche Dokumentation der Tagung findet sich hier. Die Auf der Tagung gehaltenen Vorträge gibt es in Textform in der 6. Ausgabe von „Kunst, Spektakel & Revolution“.

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Wutpilger-Streifzüge 04-2017

In der April-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge dreht es sich ausführlich um den revolutionären Arbeiter Max Hoelz. Dafür habe ich ein ausführliches Interview mit Norbert Marohn geführt. Der hat 2014 im Lychatz Verlag eine Hoelz-Biografie veröffentlicht. Ergänzend sei auf mein Feature über die mitteldeutschen Märzkämpfe von 1921 hingewiesen. Die Sendung enthält Tonspur-Auszüge aus den Filmen „Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten“ und „Max Hölz, der Revolutionär“.

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Wutpilger-Streifzüge 03-2017

In der März-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge thematisiert den Lärm. Dabei handelt es sich um einenen feature-artigen Einblick in die zweite Ausgabe der Zeitschrift Tortuga. Die musikalische Begleitung ist dem Sampler entnommen, der dieser Ausgabe beigegeben ist. Außerdem ist das kleine Hörstück „Lärm in Fetzen“ enthalten, das Katharina Pressl als Beigabe zum Heft produziert hat.

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Wutpilger-Streifzüge 02-2017

Die Februar-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge ist Mark Fisher gewidmet, der sich am 13.01.2017 das Leben genommen hat. Dazu hört ihr ein Gespräch mit Philipp Böhm, der für das Neue Deutschland einen Nachruf auf Mark Fisher geschrieben hat. Außerdem hört ihr einen Auszug aus einem älteren Interview mit Mark Fisher, in dem dieser den Begriff des „kapitalistischen Realismus“ erklärt.

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Wutpilger-Streifzüge 12-2016

In der Dezember-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge dreht sich alles um Gewalt. Es ist ein Feature, das sich um die fünfte Ausgabe der Zeitschrift „Kunst, Spektakel & Revolution“ kreist. Kritik der Gewalt – Gewalt der Verhältnisse – revolutionäre und gegenrevolutionäre Gewalt – Gewalt der Subjektwerdung – das sind die Themen, die angerissen werden. Zu Wort kommen Roger Behrens, Jakob Hayner, Susann Offenmüller und Lukas Holfeld. Siehe auch die Audio-Dokumentation hier.

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Wutpilger-Streifzüge 11-2016

In der November-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich die Aufnahme eines Vortrags gesendet, den ich selbst gehalten habe. Thema ist „Destruction of the RSG-6 – oder: Wie man die Kunst mit den Mitteln der Kunst zerstört“. Dabei geht es um eine Ausstellung, die die Situationistische Internationale 1963 in Odense (DK) organisiert hat, mit der sie einerseits das Weltgeschehen in der Situation des kalten Krieges kommentierte und andererseits einen von ihr erarbeiteten Stand der Kritik der Kunst vorstellte. Zum ursprünglichen Ankündigugnstext geht es hier. Die Sendung ist länger als sonst: 90 min.

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Wutpilger-Streifzüge 10-2016

In der Oktober-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein Interview mit Alexander Emanuely und Hanna Mittelstädt geführt. Im Interview dreht sich alles um den Dichter, Avantgardisten und Boxer Arthur Cravan. Alexander Emanuely hat vor einigen Jahren einen Text über Cravan geschrieben, der hier nachgelesen werden kann und Hanna Mittelstädt hat mit der Edition Nautilus eine Sammlung mit Texten von Cravan herausgegeben. Im Gespräch geht es nicht nur um die Aktionen des Arthur Cravan, sondern auch um die politische Situation der Jahrhundertwende. Im zweiten Teil der Sendung hört ihr einen Text von Arthur Cravan selbst – eine Beschimpfung des Schriftstellers André Gide.

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Wutpilger Streifzüge 09-2016

In der September-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich einiges Material wiederverwertet, das ich in den Tagen vor der Sendung beim Festival „Hello World / 51º 18′ 50“ N, 12º 19′ 20“ O“ zusammengetragen hatte. Dort hatte ich gemeinsam mit Kolleg*innen von Bauhaus FM ein Festival-Radio organisiert. Die Sendung selbst ist eine feature-artige Mischung aus einer Reflexion über den Leipziger Stadtteil Kleinzschocher mit Auszügen aus Gille Ivans „Formular für einen neuen Urbanismus“ und Louis Aragons „Pariser Landleben“. Eine Radiostunde vom Festival (auch filmisch festgehalten) findet sich hier.

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Wutpilger-Streifzüge 08-2016

In der August-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich mich mit den Moskauer Schauprozessen auseinandergesetzt. Dazu hört ihr einerseits einige Ausführungen des Historikers Christoph Jünke und andererseits einige Auszüge aus den „Erinnerungen eines Revolutionärs“ von Victor Serge. Zuletzt hört ihr einen Beitrag aus den „Nachrichten aus dem beschädigten Leben“, der sich mit dem Komponisten Schostakowitsch beschäftigt. Das Interview mit Christoph Jünke findet sich in der unbearbeiteten Version hier – der Text „Die 16 Erschossenen“, der die Moskauer Schauprozesse analysiert, kann hier gelesen werden.

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