Archiv der Kategorie 'Geflattert'

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Extrablatt No 6

Soeben erschienen, wieder mit sehr lesenswerten Texten, u.a. Sonja Witte „Über die Kunst der Ware keine sein zu wollen“ und die Künstler Santiago Sierra und Donald Jodd.

Viel zu viel…

[…find ich auch!] Aus dem kleinen Schnipsel-Zine „Geschriebenes gegen die Normalität“ aus Hamburg. Zugeschickt bekommen in einer netten Post (Danke, Purzel!).

Erinnerungen an wilde Party mit harmloser Musik, nackte Hedonisten-Menschen mit Bier beschmiert, Kater. Nicht so harmlose Musik:

Nochwas ins Haus geflattert

Gestern habe ich die 20. Ausgabe der Literaturzeitschrift „Bella Triste“ zugeschickt bekommen. Bella Triste erscheint seit sieben Jahren und bietet junger Literatur eine Plattform. Bella Triste ist vielleicht nicht revolutionär, es lässt sich aber immer wieder Aufreibendes und Verstörendes in dieser Zeitschrift finden (vor allem im Prosa-Bereich) und auch die Auseinandersetzung mit Sprache und Literatur, die in dieser Zeitschrift stattfindet ist nicht uninteressant. Außerdem gibt es immer wieder interessante Zeichnungen, Fotografie und andere gestalterische Schmackhaftigkeiten. Es lohnt sich also mal einen Blick reinzuwerfen…
In der aktuellen Ausgabe gibt es neben Lyrik und Prosa auch eine theoretische Auseinandersetzung mit Lyrik in Form von Email-Gesprächen und einige ziemlich coole Fotografien…

Kürzlich ins Haus geflattert

testcard #17: Sex

Sex jenseits des Patriarchats – geht das? testcard stellt die alte Frage nach einem besseren Sex für eine bessere Gesellschaft neu.

Editorial

Die Linke und der Sex … Pornographie gar? Jahrelang wurde über das Thema geschwiegen. Über »linken Sex« in den 1990ern lässt sich überhaupt nichts sagen, er scheint nicht existent gewesen zu sein, erklärt Massimo Perinelli im testcard-Artikel Im Bett mit Marcuse. Wurden Sexualität und gesellschaftliche Befreiung Anfang der 1970er noch in einem untrennbaren Zusammenhang miteinander gedacht, ist linker Umgang mit Sex schon ein Jahrzehnt später immer stärker von Sexismus-Debatten überlagert worden. »Wenn ich an die Zeck denke, die Zeitschrift der Roten Flora in Hamburg«, so Dagmar Brunow, »kann ich mich an keinen Artikel erinnern, in dem lustvoll über Sexualität geschrieben wurde. Körper und Sex erscheinen seit den 1980ern in linksradikalen Kreisen als vermintes Gelände.« Massimo Perinelli ergänzt: »Öffentlich wurde nur über Sexismus geredet. Paradoxerweise wurde dies mit dem Slogan getan, das Private sei politisch. Aber nur die Gewalt in der Sexualität war politisch, alles Schöne (…) war absolut off topic, also strikt privat.«[…]“

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