Über den Regisseur Thomas Harlan

Thomas Harlan gehört zu einer der interessantesten Figuren der Nachkriegs-BRD. Er war ein Regisseur, der überwältigende und verwirrende Filme gemacht hat. Immer wieder hat sich Thomas Harlan in seinen Filmen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandergesetzt, nicht zuletzt war dies Teil einer Auseinandersetzung mit seinem Vater Veit Harlan, dem Regisseur des antisemitischen Propagandafilms „Jud Süß“. Eine Beschäftigung mit den Filmen Thomas Harlans führt uns auf die Spuren der Kontroversen der bundesdeutschen Nachkriegszeit, auch im Zuge von 1968 und des deutschen Herbstes. Ich habe mit Chris Wilpert (u.a. Testcard, Destruktive Charaktere) über Leben und Werk von Thomas Harlan gesprochen, wobei wir einen Fokus auf die Filme „Wundkanal“ und „Notre Nazi“ gelegt haben.

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