Radio Works

Da ich gerade den größten Teil meiner Lebenszeit in einem freien Radio verbringe und da auf diesem Blog ohnehin zur Zeit nicht mehr so viel passiert, möchte ich an dieser Stelle einige meiner Radio-Produktionen des letzten halben Jahrs dokumentieren. Es handelt sich größtenteils (aber nicht nur) um Interviews, wobei ich eine Auswahl der m.E. hörenswertesten Sachen ausgewählt habe (d.h., sie sind eher zeitlos, weniger tagesaktuell). Es gibt dazu jeweils eine kurze Einleitung, die meistens schon auf die erste Antwort des Interviewpartners hinführt, sodass sich der geneigte Leser die Sachen aussuchen kann, die ihm selbst am interessantesten erscheinen. Außerdem habe ich jeweils weiterführende Links hinzugefügt. Weitere Interviews und Beiträge von Radio Corax finden sich auf der Austauschplattform der freien Radios unter freie-radios.net. Ich denke, ich werde diesen Blog in nächster Zeit mal wieder öfter bestücken – wenn es die Zeit zwischen Radiomachen und sonstigem Leben zulässt. Mit der untenstehenden Übersicht könnt ihr zu den einzelnen Interviews springen:

Ungefragte Arbeitskräfte – Surplusproletariat im Spätkapitalismus
William Morris – Romantik und Revolution
Magnon und Venus in Ruhrstadt – Utopie in der Literatur
Mit ökologischen Utopien gegen „Realsozialismus“ und Kapitalismus
Nationalstaatlichkeit und Migrationskontrolle
Klassenkämpfe in China
40 Jahre Portugisische Revolution
Zur Kritik des Zentrums für politische Schönheit
Die Wiedergutwerdung der Deutschen – über Eike Geisel
Zur Besetzung des Georg-von-Rauch-Hauses
Hintergründe zur Novemberrevolution
Turek – ein Prolet erzählt: Handgranaten in der Nationalversammlung
Hintergründe zum Spartakusaufstand
Der Umbruch 1989 – Revolution, Implosion oder Konterrevolution?
Zur Online-Edition der MEGA
Zur Psychologie des Islamischen Staats
Avantgarde – von den anarchistischen Anfängen bis dada
100 Jahre Dada – ein Kommentar
Die europäische Dimension des Rechtsextremismus
Vergiftete Schokolade (Hörstück)

Ungefragte Arbeitskräfte

Am 17. September 2015 fand in Berlin eine Veranstaltung der Redaktion der Zeitschrift Kosmoprolet statt, in der es um „Ungefragte Arbeitskräfte“, genauer: um das Surplus-Proletariat im Spätkapitalismus ging. Über den Inhalt des Vortrags habe ich ein Interview mit Felix von den Freundinnen und Freunden der Klassenlosen Gesellschaft geführt, eine Berliner Gruppe, die diese Veranstaltung organisiert hatte. Die Veranstaltung bezieht sich auf zwei Texte, die im Kosmoprolet erschienen sind und ich habe Felix zunächst gefragt um was für eine Zeitschrift es sich dabei handelt.

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William Morris – Romantik und Revolution

Unter dem Titel „Utopie und Revolution“ lud das Bildungskollektiv im Herbst 2015 zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe, in der es um verschiedene Aspekte utopischen Denkens und revolutionärer Bewegungen ging. Am 15. Oktober begann diese Veranstaltungsreihe in der Offenen Arbeit Erfurt mit einem Vortrag über den englischen Schriftsteller und Sozialisten William Morris. Ich habe mit Sebastian vom Bildungskollektiv über die Veranstaltungsreihe und über den Auftakt-Vortrag gesprochen. Zunächst hat er erzählt, womit sich das Bildungskollektiv in dieser Veranstaltungsreihe auseinandergesetzt hat.

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Magnon und Venus in Ruhrstadt

Im zweiten Teil dieser Veranstaltungsreihe hat Clemens Bach in der [L50] einen Vortrag gehalten. Dieser Vortrag trug den Titel „Magnon und Venus in Ruhrstadt“ und er hat in diesem Vortrag drei aktuelle Science-Fiction-Romane vorgestellt und dazu verschiedene Thesen zur Diskussion gestellt. Ich habe Clemens Bach zunächst nach dem Stand der Utopie in der Literatur gefragt.

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Mit ökologischen Utopien gegen „Realsozialismus“ und Kapitalismus

Ebenfalls im Rahmen dieser Reihe hat Alexander Amberger (Helle Panke Berlin) einen Vortrag halten, in dem es um drei DDR-Dissidenten ging, die die Umwelt-Politik der DDR auf marxistischer Grundlage kritisierten und die der DDR auf verschiedene Weise utopische Modelle entgegensetzten: Rudolf Bahro, Wolfgang Harich und Robert Havemann. Über die Vorstellungen dieser drei Dissidenten und über die Widersprüche und die Aktualität ihrer Ideen habe ich mit Alexander Amberger gesprochen. Zunächst haben ich ihn gefragt, wie es in der DDR denn mit der Umwelt-Politik ausgesehen hat.

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Nationalstaatlichkeit und Migrationskontrolle vs. Globale Bewegungsfreiheit

Die Diskussionen um die aktuellen Fluchtbewegungen sind derzeit in allen Medien present. Und auch hier bei Radio Corax verfolgen wir die tagespolitischen Diskussionen rund um das Thema Flucht und Migration und versuchen hierbei Einblicke zu gewinnen und gesellschaftskritische Perspektiven zu beleuchten. Wenn es um tagespolitische Debatten und Entscheidungen geht, ist es oft schwierig, das gesellschaftliche Ganze und seine Strukturen im Blick zu behalten. So auch beim Thema Flucht und Migration. Die Unterstützung von Flüchtlingen und die Abwehr einer restriktiven Flüchtlingspolitik lassen oft keine Zeit, nach den strukturellen Ursachen von Flucht auf der einen Seite und der gesellschaftlichen Grundlage von Migrationsregimen auf der anderen Seite zu fragen. Genau darüber haben wir mit Fabian Georgi gesprochen. Fabian Georgi arbeitet am politikwissenschaftlichen Institut der Uni Marburg und forscht über internationale Migrationspolitik und Migrationskontrollen in historischer und theoretischer Perspektive. Ich habe ihn zunächst gefragt, wie sich die europäische Migrationspolitik in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Ein ausführlicher Vortrag zum Thema von Fabian Georgi kann hier nachgehört werden.

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These boots were made for walking – Klassenkämpfe in China

China hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der exportstärksten Staaten entwickelt und die deutsche Regierung bemüht sich um Wirtschaftsverträge mit diesem Exportriesen. Wenn von Exporten und von millionenschweren Wirtschaftsverträgen die Rede ist, dann gibt es davon immer auch eine andere Seite – nämlich die Seite derjenigen, die für die Exportindustrie buckeln müssen. Deshalb wollte ich einmal genauer schauen, welche Klassenauseinandersetzungen und Arbeitskämpfe eigentlich in China geführt werden. Dafür haben ich mit einem Redakteur der Zeitschrift „Wildcat“ gesprochen – diese Zeitschrift verfolgt sehr akribisch Streikbewegungen und Arbeitskämpfe auf der ganzen Welt. In der Ausgabe No.98 dieser Zeitschrift, gab es einen Themenschwerpunkt über die Zusammensetzung der Weltarbeiterklasse – und in diesem Rahmen ist auch ein Text über Arbeitskämpfe in China erschienen. Darüber habe ich mit Karl von der Wildcat gesprochen. Ich habe ihn zunächst gefragt, wie es zum Themenschwerpunkt dieser Ausgabe gekommen ist. Weiterführende Texte im China-Dossier der Wildcat.

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40 Jahre Beendigung des PREC (Portugiesische Revolution)

Am 25.11.1975 folgten in Portugal zwei Putsche aufeinander, wobei sich der sozialdemokratische General Ramalho Eanes durchsetzte und in Portugal die Weichen hin zur westlich orientierten Demokratie gestellt wurden. Damit waren der heiße Sommer und der heiße Herbst beendet – und mit ihnen der Permanente Revolutionäre Prozess (PREC). Die „Nelkenrevolution“ gilt seither als Rettung der Demokratie vor dem Faschismus – die darüber hinausgehenden Tendenzen (Kollektivierungsbestrebungen in der Produktion, Landbesetzungen) werden im öffentlich-politischen Gedächtnis verschwiegen. Ich sprach mit Zwi von der Translib Leipzig, die anlässlich der vierzig-jährigen Beendigung des PREC drei Veranstaltungen ausrichtete. Mitschnitte und Materialien zur Veranstaltungsreihe finden sich hier.

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„Wenn nicht wir, wer dann?“ – Zur Kritik eines Manifests

Der Leiter der Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“, Philipp Ruch, hat kürzlich ein über 200 Seiten langes Manifest veröffentlicht. Wer das „Zentrum“ bisher für eine linke oder fortschrittliche Aktionsgruppe hielt, könnte bei der Lektüre dieses Buches nun einen anderen Eindruck bekommen. Es ist durchzogen von Anti-Modernismus, Gegenaufklärung und Genie-Kult. Ich habe über dieses Manifest mit dem Philosophen und Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich gesprochen, der eine kritische Rezension über Philipp Ruchs Buch geschrieben hat. Zunächst habe ich ihn gefragt, was das Buch überhaupt intendiert und was es auszeichnet. Blog von Philipp Ruch.

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Die Wiedergutwerdung der Deutschen – über Eike Geisel

In den „Nachrichten aus dem beschädigten Leben“ habe ich den Journalisten und Essayisten Eike Geisel portraitiert, wozu ich mit Klaus Bittermann (Edition Tiamat) gesprochen und O-Töne aus einem Gespräch mit Eike Geisel verwendet habe. Kürzlich bei Edition Tiamat erschienen: Gesammelte Texte von Eike Geisel.

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Zur Besetzung des des Georg-von-Rauch-Hauses

Vor 44 Jahren – am 08.12.1971 – ist in Berlin-Kreuzberg das ehemalige Bethanien-Krankenhaus besetzt worden. Es war dies eine der ersten erfolgreichen Hausbesetzungen in West-Berlin. Über den Hintergrund der Besetzung habe ich mit Ringo gesprochen, der damals bei der Besetzung dabei gewesen ist. Ich habe ihn zunächst gefragt, warum das Bethanien von den Besetzern „Georg-von-Rauch-Haus“ genannt worden ist. Eine unbedingte Empfehlung: Die Dokumentation „Allein machen sie dich ein“ über das Rauchhaus von 1973.

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Der Bruch mit dem Bestehenden – Hintergründe zur Novemberrevolution

Vor 97 Jahren ereignete sich im Deutschen Reich die Novemberrevolution – ein Ereignis, das eigentlich viel mehr eine Reihe von Ereignissen ist, die sich vom Herbst 1918 bist in den Januar 1919 gezogen haben. Ausgehend von der Weigerung der Kieler Matrosen, noch einmal in die Seeschlacht zu ziehen, bildeten sich überall im Reich Arbeiter- und Soldatenräte. Über die Novemberrevolution habe ich mit Philipp Schweizer von den Falken Erfurt gesprochen. Zunächst habe ich ihn nach dem Auslöser der Novemberrevolution gefragt. Das Interview hat auch auf eine Veranstaltungsreihe der Erfurter Falken zum Thema verwiesen.

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Granaten in der Nationalversammlung

Auszüge aus dem Interview mit Philipp Schweizer habe ich dann noch einmal in den Nachrichten aus dem beschädigten Leben vom 14.12.2015 verwendet. Hier geht es dann um eine Erzählung von Ludwig Turek über eine geplante Aktion gegen die Weimarer Nationalversammlung, die ich schon einmal hier gespiegelt hatte.

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Vor 96 begann in Berlin der „Spartakus-Aufstand“

Der 5. Januar ist ein besonderes Datum für die deutsche Geschichte und für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung: Vor 96 Jahren, am 05. Januar 1919, fand in Berlin eine Arbeiter-Demonstration statt und von dieser Demonstration ausgehend haben dann bewaffnete Arbeiter die Druckereien der sozialdemokratischen Zeitung „Vorwärts“ und des Berliner Tageblatts besetzt. Weiterhin sind an diesem Tag mehrere Verlagsgebäude in Berlin besetzt worden. Diese Besetzung des Berliner Zeitungsviertels war der Beginn des sogenannten „Spartakus-Aufstands“. Ich habe mit Frederik Schwieger von den Falken Erfurt über die Januar-Kämpfe von 1919 in Berlin gesprochen. Ich habe Fred zunächst gefragt, wie die Novemberrevolution in die Januar-Kämpfe gemündet ist. Der gesamte Sendeblock zum Spartakusaufstand, der neben dem Interview mit Frederik Schwieger auch einen O-Ton von Alfred Sohn-Rethel und einen Auszug aus einem Vortrag von Seb Bronsky enthält, kann hier heruntergeladen werden.

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Der Umbruch 1989 – Revolution, Implosion oder Konterrevolution? – ein Gespräch mit Renate Hürtgen

Diejenigen, die in der Wendezeit 1989 / 1990 dabei gewesen sind, haben heute ein sehr ambivalentes Verhältnis zu diesem Begriff – „Wende“. Während die offizielle Geschichtsschreibung von der Wende und der Friedlichen Revolution spricht, haben viele Mensschen die Zeit ganz anders erlebt. So existieren auch Begriffe wie Konterrevolution oder Implusion, Umbruch oder einfach nur „89″. Ob die Wende nun eine Revolution gewesen ist, eine Implosion oder eine Konterrevolution – und wer über diese Frage entscheidet, darüber haben ich mich mit der Historikerin Renate Hürtgen unterhalten. Das Interview verwies auf eine Veranstaltungsreihe der Leipziger Marx Expedition.

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Die MEGA-Edition geht online

Wie die Individuen ihr Leben äußern, so sind sie. Was sie sind, fällt also zusammen mit ihrer Produktion, sowohl damit, was sie produzieren, als auch damit, wie sie produzieren. Was die Individuen also sind, das hängt ab von den materiellen Bedingungen ihrer Produktion.

Diese drei Sätze stammen aus einem Dokument, das den sogenannten „Historischen Materialismus“ begründet hat – eine Schrift, die da heißt „Die deutsche Ideologie“ und die aufgeschrieben worden ist von Karl Marx und in Teilen von Friedrich Engels. Allerdings ist diese Schrift niemals vollendet worden – in ihrer ursprünglichen Form ist sie lediglich ein Konvolut von Manuskripten gewesen. In Buch-Form liegt diese Schrift als dritter Band der Blauen Bände vor – der Marx-Engels-Werke. Allerdings wurde dieser dritte MEW-Band, wie die Blauen Bände überhaupt, editiert vom Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED – und war daher auch editorisch eingebettet in die Ideologie des Marxismus-Lenismus. Und inwiefern hier an den Manuskripten willkürliche Änderungen, Vereindeutungen und Umschreibungen vorgenommen worden sind – das lässt sich für einen unbedarften Leser kaum nachvollziehen. Ein Projekt, das sich um eine authentische Herausgabe der Original-Schriften von Marx und Engels, auch der Deutschen Ideologie, bemüht, ist das MEGA-Projekt – die Marx-Engels-Gesamt-Ausgabe. Die MEGA bemüht sich um eine historisch-kritische Ausgabe aller Schriften von Marx und Engels und will die Entstehung der marx’schen und engel’schen Texte nachvollziehbar machen – und angesichts des überaus großen Nachlasses von Marx und Engels kann man wohl sagen, dass es sich bei der MEGA um ein editorisches Großprojekt handelt. Wie an einem solchen wissenschaftlich-philologischen Großprojekt gearbeitet wird – das ist sicher nicht nur für eingefleischte Marxisten interessant. Ich habe mit Gerald Hubmann gesprochen, der die Arbeit an der MEGA an der Akademie der Wissenschaften in Berlin leitet. Ich wollte herausfinden, was es bedeutet, über zweihundert Jahre alte Texte historisch-kritisch zu erschließen und zu editieren. Dabei habe ich Gerald Hubmann zunächst gefragt, worin eigentlich der Unterschied zwischen den Blauen Bänden der Marx-Engels-Werke und der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe besteht. Links zum Thema: Artikel zur Geschichte der MEGA-Edition | Artikel zum Online-Projekt | Internetpräsenz der MEGA.

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Zur Psychologie des Islamischen Staates

Es gibt ein Thema, das – selbstkritisch eingestanden – bei Radio Corax kaum vorkommt: Die Kritik des politischen Islams – die kritische Auseinandersetzung mit der Ideologie und der Praxis des islamistischen Terrors, aus einer emanzipatorischen Perspektive. Dass der Islamismus in seiner politischen Form emanzipatorischen Bestrebungen entgegensteht, das mag in zahlreichen linken Debatten vorausgesetzt sein – aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Islamismus bleibt dann doch oftmals aus. Das ist der Grund, warum ich mir dieses Thema einmal etwas ausführlicher vorgenommen haben. Felix Riedel, der unter anderem als Ethnologe an der Universität in Kassel lehrt und einen Blog betreibt, hat im letzten Jahr in Leipzig und in Berlin einen Vortrag gehalten, der sich mit der „Psychologie des Islamischen Staats“ auseinandergesetzt hat. Dieses Thema ist mehr als aktuell – letzten November gab es in Paris einen verheerenden Anschlag des Islamischen Staats und der Islamische Staat übt nach wie vor die Herrschaft über Gebiete in Syrien und im Irak aus. Über den Islamischen Staat haben ich mit Felix Riedel gesprochen und ich habe ihn zunächst danach gefragt, wie der Islamische Staat innerhalb der verschiedenen islamistischen Strömungen einzuordnen ist.

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Avantgarde – von den dadaistischen Anfängen bis zu Dada

Das Cabaret Voltaire in Zürich, das als Geburtsort des Dadaismus gilt, wurde am 5. Februar 1916 gegründet. Eine Annäherung an Dada habe ich mit Alexander Emanuely aus Wien unternommen. Der hat gerade ein Buch veröffentlicht, in dem es unter anderem auch um den Dadaismus geht. Dieses Buch trägt den Titel „Avantgarde – von den anarchistischen Anfängen bis Dada oder wider eine begriffliche Beliebigkeit“. Worum es in diesem Buch geht, darüber habe ich mit Alexander Emanuely gesprochen. Ich habe ihn zunächst gefragt, was der Begriff „Avantgarde“ eigentlich bezeichnet. Eine Rezension zu Emanuelys Buch und weiterführende Texte finden sich hier.

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100 Jahre Dada – ein Kommentar

Eine Antwort von Alexander Emanuely habe ich dann noch einmal in einem eigenen Kommentar zu 100 Jahren Dada verwendet:

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Die europäische Dimension des Rechtsextremismus

Am 6. Februar 2015 hat die Pegida-Bewegung mit einem europa-weiten Aktionstag aufmerksam auf sich gemacht – ein Aktionstag der unter dem Titel „Festung Europa“ stand und in dessen Rahmen unter anderem in Tschechien, in Polen, in Frankreich, in Dänemark, in Großbrittannien und in Irland fremdenfeindliche Kundgebungen und Demonstrationen stattgefunden haben. Dass sich Rechte und extreme Rechte europaweit vernetzen, das ist sicherlich nicht neu – aber wer Pegida bisher als ein auf Deutschland beschränktes Problem wahrgenommen hat, der wurde hier eines besseren belehrt und es ist vielleicht sinnvoll, sich gerade jetzt noch einmal ausführlicher mit der extremen Rechten in Europa auseinanderzusetzen. Ich habe darüber mit Andreas Peham gesprochen, der schon vor einigen Jahren ein Buch über die extreme Rechte in Europa gesprochen hat. Ich habe ihn zunächst gefragt, inwiefern das Problem des Rechtsextremismus schon immer eine europäische Dimension gehabt hat. Andreas Peham lebt in Wien und arbeitet im Dokumentationsarchiv des östterreichischen Widerstands.

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Vergiftete Schokolade

Und zuguterletzt ein Feature, das ich im letzten Jahr gemeinsam mit Götz Rubisch im Rahmen des Werkleitz-Festivals produziert habe. Es ist gewissermaßen eine militante Untersuchung über das Verhältnis zwischen Werken und Rezipienten postmoderner Kunst.

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