Das bürgerliche Subjekt und sein Anderes

Um den Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai herum organisiert die „Ag Queer“ der Neuen Linken Weimar mehrere Veranstaltungen – ich möchte dabei auf folgenden Vortrag hinweisen:


Bürgerliche Subjektivität und Homophobie

Heterosexualität und Homophobie sind notwendigerweise miteinander verbunden – als Folge einer spezifisch bürgerlichen (und damit männlichen) Subjektivität. Während das männliche Subjekt dazu gezwungen ist sich selbst zu beherrschen, soll die Frau als sein Anderes beherrscht werden. Der Homosexuelle stellt als Drittes diese Ordnung in Frage und muss daher als abweichend markiert werden. Der Vortrag will diesen Theorieansatz erklären und dabei auf Veränderungen in der Postmoderne eingehen.

17. Mai – 20:00 Uhr – Radio Lotte Weimar (Niketempel), Goetheplatz 12