Archiv für Oktober 2008

Rassig Postmodern

Ein scheiß Geschäft in Bayern.

Ich hab geträumt… #18

…ich würde mit meinen Eltern in der Innenstadt spazieren gehen und ein Eis essen. Auf einmal entdecke ich eine Frau, die einen Thor-Steinar-Pullover trägt. Ich stiere sie an und merke plötzlich, dass sie drei Kinder am Arm hat, die die gleichen Thor-Steinar-Pullover tragen. Das besondere an diesen Pullovern ist, dass unter dem Marken-Schriftzeichen zusätzlich „Deutschland über Alles“ gestickt ist. Ich gerate in Wut und sage in befehlerischem Ton zu der Frau, dass sie den Pullover ausziehen und in den nebenstehenden Papierkorb werfen soll. Seltsamerweise tut sie das auch. Ich hingegen bekomme es nun mit der Angst zu tun, als hätte ich eine schlimme Straftat begangen, für die man mich verfolgen könnte. Also flüchte ich von dem öffentlichen Platz und laufe zu einem verfallenen Haus in der Nähe und bemerke, dass es sich Freunde von mir darin bequem gemacht haben und habe plötzlich einen kleinen Hund an meiner Seite, der wohl mir gehört und den ich zu mögen scheine. Ich gehe zum Eingang des Hauses, der beinahe wie ein Tunnel gebaut ist und halte Ausschau nach meinen Freunden, sehe aber nur noch mehr Hunde. Plötzlich merke ich, dass mir schwerbewaffnete Polizisten gefolgt sind. Ich gerate in Panik und laufe weg vom Eingang, damit die Polizisten nicht auch noch merken, dass jemand das Haus besetzt hat. Dann falle ich hin, über mir ein Polizist, ich sehe noch den Tonfa-Schlagstock, dann Bewusstlosigkeit.

Ich wache wieder auf und weiß erstmal nicht wo ich bin, bis ich feststelle, dass ich in einem Zug sitze. Haben mich die Bullen hier reingesetzt? Oder hatte ich ein Blackout? Ich versuche zu erfahren wohin der Zug fährt und kann schließlich aus den Gesprächen heraushören, dass es zu einem Fußballspiel geht und dass die meisten Mitfahrer Ultras sind. Das ist schon etwas seltsam für mich, aber ich richte mich geistig darauf ein an diesem Fußball-Drumherum teilzunehmen. Der Zug hält schließlich an und wir fahren mit einer Straßenbahn bis kurz vors Stadion. Dort halte ich Ausschau, ob auch ein paar antifaschistische Ultras dabei sind und tatsächlich: Ich treffe sogar einige mir bekannte Gesichter, von denen ich niemals gedacht hätte, dass sie etwas mit Fußball zu tun haben könnten. Es liegt Spannung in der Luft – es könnte jeden Moment losgehen. Ich stelle mich auf Gewalt ein. Vorher setze ich mich aber mit ein paar Genoss_innen aus meiner Umgebung auf eine Mauer um die Rückfahrt zu besprechen, als es an meiner Zimmertür klopft und ich aufwache…

Vielleicht fühle ich mich in meinen Träumen zur Gewalt hingezogen, weil ich zur Zeit so viel Hippie-Mucke höre: