Du hast geträumt…

Als ich auf dem Wochenmarkt am Maybachufer eine Kochbanane mit Chilly gegessen und dazu Kaffee getrunken hatte, habe ich mir eine Leggins gewünscht aus Samtstoff (stretch), mit Blätter-Muster wie bei der Innenseite von einer Herrenweste.

Auf meiner Reise habe ich auch Träume gesammelt:

1. Du hast geträumt, dass du in das Jugendzentrum eingezogen wärst, in dem du eigentlich schon wohnst und es war drei mal so groß wie es in Wirklichkeit ist. Die ganzen Leute die darin wohnten, wohnen auch in Wirklichkeit da und du kensnt sie alle, bloß in deinem Traum kanntest du sie noch nicht, es waren neue Leute. Es war auch kein Problem dort einzuziehen, die einzige Bedingung die dir gestellt wurde war, dass du niemals die Kellerräume betreten darfst. Du warst aber neugierig und deshalb hast du doch in die Kellerräume geguckt. Als du den ersten Raum betreten hattest lag darin ein Haufen mit toten Menschen. Und an der Wand standen in einer Reihe Punker, die du alle kanntest. Davor standen zwei deiner Mitbewohner und die spritzten die Punker mit einem Wasserschlauch ab. Dann prügelten sie die Punks mit dem Schlauch, bis sie auch tot waren. Dann entdeckten dich deine beiden Mitbewohner und sie fragten erbost, was du denn da machen würdest, hatte man dir doch strikt verboten hier her zu kommen. Erschrocken gingst du durch den ersten Raum und kamst in den zweiten. Dort war alles ganz normal: Es waren viele Punker da, die Bier tranken und tanzten und es spielten The Bloody Slips.

2. Du hast geträumt, dass du auf einer Party wärst auf dem sich alle ziemlich komisch benahmen. Alle wälzten sich auf dem Boden und machten komische Sachen. Dann bekamst du Hunger und zogst aus einem Stromkasten Kabel heraus, die nicht wie Lakritze schmeckten, sondern wie veganer Wurstaufschnitt. Dann gingst du nach Hause um zu schlafen, doch in deinem Hochbett, das so groß war wie eine Scheune, lagen ganz viele Leute, die sich ähnlich seltsam benahmen wie auf der Party. Du wolltest schlafen, doch alle machten sich über dein vegan-sein lustig.

3. Und außerdem habe ich selbst geträumt, ich wäre in einem riesig großen Jugendzentrum (noch größer als das Ungdomshuset), das aus mehreren Gebäuden bestand und einen riesig großen Garten hatte. Ich stromerte ein wenig herum und ging durch den Garten in den Proberaum. Dort probte gerade eine Band und es guckten auch einige Leute zu. Auf einmal entdeckte ich, dass der Sanger der Band Kojack war und ich hörte genau hin und die Musik war total krass – experimenteller Crust-Rotz-hardcore-Punk, melancholisch und voller Energie und Kojack, wälzte sich während er sang leidenschaftlich auf der Bühne. Das Licht war total krass und die Musik erinnerte mich ein wenig an Politi//AO aus Kopenhagen.1

Dann saß ich auf einmal in einem Kontainer, der irgendwohin fuhr. In dem Kontainer saßen außer mir noch ein paar Freunde von mir und einige japanische Punks. Ich unterhielt mich mit dem einen japanischen Punk und erzählte ich ihm, dass „wir Anarchisten“ keine Musik machen können, dass wir Musik zerstören müssen und Anti-Musik machen müssen…

Edit: Eigentlich wollte ich noch erzählen, dass mich Lilapapierschwein nicht erkannt hat, mir aber eine Fahne geschenkt hat und dass ich in einem Experiment mit einem grünen BabyBel-Ball zusammen mit Fliegvogelflieg das Trägheitsgesetz widerlegt habe…

  1. Kennt die jemand? Ist die Nachfolgeband von Paragraph 119. Wer weiß ob es die noch gibt und ob die eine Homepage haben, schreibt mal bitte einen Kommentar… [zurück]