Save your Unbewusstes #12

Heute hab ich geträumt, ich wäre mit den Jungs aus Strausberg in einem riesigen Haus mit ganz hohen Decken. Irgendwie war es, als würden wir Camping-Urlaubb in dem Haus machen. Neben noch ein paar anderen Leuten war da auch Manfred, ein bärtiger Mann, der sich stark gegen Nazis engagiert, aber nicht mehr ganz so fit ist und schon mal ganz schön stressig sein kann. Als wir alle müde waren, schlafen gehen wollten und das Bettenlager schon aufgebaut war, wollte sich Manfred noch einen Kaffee kochen. Anfangs ging das noch ganz gut, aber als der Kaffee fertig war, hörte die Kaffemaschiene nicht auf zu tröpfeln. Und sie tröpfelte und tröpfelte und tröpfelte, bis der Kaffee-Tropfer zu einem laufenden Wasserschlauch wurde, der nicht mehr zuzudrehen ging. Eigentlich wollten ja alle schlafen, also versuchten wir allerlei, damit der scheiß Schlauch aufhört zu laufen. Jedoch erfolglos. Damit der scheiß Wasserschlauch nicht unser ganzes Bettenlager nass machte, haben wir ihn in eine Badewanne gelegt, damit das Wasser ablaufen konnte. Und da kam uns die Idee: wir könnten in der Badewanne baden. Und das haben wir dann auch gemacht, denn es war ja warmes Wasser. Das Gespritze und Geplantsche ging dann die ganze Nacht. Ich kann mich nur noch erinnern, wie wir dann am nächsten Morgen mit einem Van irgendwo hingefahren sind…


3 Antworten auf “Save your Unbewusstes #12”


  1. 1 Kreischgnom 08. Mai 2008 um 14:48 Uhr

    Achtung, Achtung… Hier kommt schon wieder ein Reim- dich- oder- ich- fress- mich- Gedicht:

    Für Aergernis II oder „Das Wutgedicht“:
    Wenn du vor Wut ganz böse kochst,
    das Blut dir in den Adern pocht,
    die Türen hinter dir nur krachen,
    - würd ich am liebsten einen Gute – Laune – Kuchen für dich machen.
    Mit ganz viel Schokolade drin,
    dick Sahne und noch Rosamrin,
    denn der besänftigt das Gemüt
    und macht, dass man nicht mehr so glüht.
    Den ganzen Tag könnt‘ man vergessen,
    gäb’s kein erlösendes Frust – Essen.
    Es ist zwar schlecht für die Figur,
    doch „Scheiß drauf“, sage ich da nur!
    Und wenn der Bauch am Boden kratzt,
    - besser als wenn man vor Wut platzt.
    Ein mit Ärger gefüllter Bauch
    gilt oft als übler Sprengsatz auch.
    So lieber Kalorien gemampft,
    als unnütz mit dem Fuß gestampft.
    Am Ende dieser Prozedur
    lauf gradewegs über den Flur,
    hinein ins Bad, ganz einfach so,
    und stell dich grade vor das Klo.
    Denn heute setzt du dich nicht drauf,
    klapp einfach nur den Deckel auf.
    Und jetzt schreist du, so laut du kannst,
    - pass auf, dass nicht die Brille franst –
    drei mal ein mal zwei mal neun;
    so viele Male „Scheiße“ rein.
    Jetzt weiß die Kanalisation
    von deinem Ärger. Und, fühlst du dich besser schon?
    Ist noch Kuchen übrig geblieben,
    musst ihn nicht in den Abfall schieben,
    nein, wirf ihn bitte nicht schnell weg,
    denn der hat einen weit‘ren Zweck.
    Geformt zu zwei schalldichten Pfropfen
    kannst du ihn in die Ohren stopfen.
    Damit die Wort‘, so laut und fast geschrien
    einfach an dir vorüberziehn.
    Wie prasslend Donner – ungefähre -
    durchbohren sie den Kopf wie Speere.
    Wenn andre unermüdlich auf dich zielen,
    sollst du nur schweigend wie ein braves Schäfchen schielen?
    Sie nerven so und tun so weh.
    Am liebsten sag: „Lass mich in Ruh und geh!“
    Und jedes Wort ist hart und spitz
    und schlägt den Körper wie ein Blitz,
    der sich dann darin schnell entlädt,
    sodass man mehr und mehr in Wut gerät.
    Doch steckt in deinen Ohren Kuchen,
    dann könn‘ sie schimpfen oder fluchen.
    Während sie so immer weiter quasseln
    und Worte auf dich niederprasseln,
    und wilde Augen dich anstier‘n
    brauchst du dich nicht mal zu geniern
    für, ach so böse Sachen, die du getan.
    Es kommt ja nix mehr bei dir an!
    Vergiss mir nicht in rechten Augenblicken
    auch einmal schuldbewusst zu nicken.
    Ist das Programm dann abgespult;
    du hast den Kuchen aus den Ohr‘n gepult,
    wünsch‘ ich dir, dass du schnell vergisst,
    dass man dir hat ans Bein gepisst.
    Hat das geholfen alles nicht,
    wer weiß, vielleicht schreibt einer dir‘n Gedicht!

  2. 2 Administrator 09. Mai 2008 um 10:20 Uhr

    ich fühle mich geehrt, danke recht herzlich und antworte mit einem gedicht von ernst jandl, welches mir meine tante als kleines kind vorzulesen pflegte:

    üch wüll spülen!

    spül düch
    meün künd

  3. 3 identity as fuck! 13. Mai 2008 um 14:34 Uhr

    na, is‘ doch schön…

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