Archiv für Mai 2008

Trendsetting

Offensichtlich wird es nun schick das Medium des Blogs zur Plattform des Exhibitionismus vom Unbewussten zu machen. „Ich habe geträumt“ heißt es nun auch bei Sauerkraut und beim Kreischgnom (dem: Herzlich Willkommen!). Und ich kann sagen: Ich hab angefangen…

Save Your Un-terbunter #13

Ich hab geträumt…

…ich müsste 3 Tage lang in riesigen Töpfen für eine Horde von Metallern Essen kochen. Ich erinnere mich an panische Momente, in denen ich nicht wusste ob das Essen das ich koche rechtzeitig fertig wird, ob es für die 100 Leute reicht und ob es überhaupt schmeckt. Außerdem habe ich total geschwitzt, weil das Wetter draußen total heiß war und ich drinnen an den riesig großen Töpfen stehen musste, die auf riesig großen Gas-Kocher-Teilen standen, die an riesig großen, roten Gas-Flaschen angeschlossen waren.

Zwischendurch wurde in meinem Traum das Kochen immer wieder von Abenteuern unterbrochen. Zum Beispiel rannte ich mit einem Freund zu einer Metal-Veranstaltung, die meine Schwester organisiert hatte. Dort spielte eine Metal-Band, deren bärtiger, kleinäugiger Sänger wie verrückt auf der Bühne rumsprang und sehr krank und entzückend anzusehen war. Oder einmal saß ich mit einigen Freunden vor unserem AJZ vor einer Feuertonne und wir führten die wildesten Gespräche über Computer-Systeme (wobei ich „gefährliches Halbwissen“ von mir gab und die Informatik auf die Gesellschaftswissenschaft zu übertragen versuchte, womit ich einiges Gelächter erntete). Schließlich wurde mir das vor der Feuertonne alles zu verrückt und ich ging in das AJZ rein und legte mich auf eine Matratze und wollte schlafen. Doch plötzlich kam ein Freund zu mir gerannt und schrie: „Rohrbruch, Rohrbruch“. Ich sprang sofort auf und rannte die Treppe runter, wo aus dem Frauenklo eine riesige Fontaine schoss. Todesmutig nahm ich mir einen Lappen, stürzte mich in die Fluten und schaffte es die Fluten zumindest zu verlangsamen. Einige Freund_innen zerrten schließlich einen Wasserschlauch herbei, den wir über das kaputte Rohr stülpten und mit Gaffa verdichteten. Den Schlauch legten wir raus auf die Straße, damit nicht das ganze Wasser in den Keller läuft. Doch kaum hatten wir den Schlauch draußen hingelegt, kam ein völlig besoffener Typ vorbei, der den Schlauch nahm und alle damit nass spritzte, auch die vorbeifahrenden Autos. Inzwischen überlegte ich panisch, was man denn noch machen könnte, denn es lief immer noch eine ganze Menge in den Keller. Schließlich kamen wir auf die Idee, den Haupt-Hahn zuzudrehen. Doch als wir den gefunden hatten, ließ der sich drehen und drehen, aber das Wasser hörte nicht auf zu schießen. Also riefen wir die Feuerwehr. Die kam mit einigem Getöse und wir begrüßten sie grölend. Die Feuerwehrmänner guckten sich das ganz entspannt an und waren irgendwie verpennt. Irgendwie machten sie alle Gullideckel auf und guckten rein und wussten nicht so richtig, was sie machen sollten. Schließlich hatten sie den richtigen Gullideckel gefunden und wollten ihn öffnen. Doch der Feuerwehrmann stellte sich so dämlich an, dass er die Aufhebeltechnik des Gullideckels kaputt machte. Also rief die Feuerwehr die Wasserwirtschaft. Auf einmal kam der eine Feuerwehrmann auf die Idee in den Keller zu gucken. Er ging hinunter und drehte einfach den Haupt-Hahn zu. Vielen Dank. Die Feuerwehr fuhr wieder, obwohl wir sie eigentlich auf ein Bier einladen wollten und gab uns noch den Tip, dass unser Feuerlöscher eh nicht mehr funktioniert, weil kein Druck mehr drauf ist. Dann kam die Wasserwirtschaft. Die haute den Gulideckel kaputt und drehte mit einem komischen Dreh-Hebel drin rum und fuhr auch wieder. Da kamen wir auf die Idee mal auszuprobieren, ob der Feuerlöscher wirklich nicht funktioniert. Peng, war die ganze Straße vernebelt. Als der Nebel verzogen war, hatte der besoffene Typ das Gaffa genommen und damit die Straße abgesperrt. Ich wollte den Typen nach Hause schicken, da rastete sein Kumpel aus, der auf einmal auch da war und packte mich ziemlich heftig. Ich dachte schon, jetzt ist’s vorbei und machte micha uf das schlimmste gefass, doch da kam auf einmal ein dicker, großer Metaller und packte den Skinhead, zerrte ihn von mir weg und drückte ihn an die Wand, was mich sehr freute.

Dann wieder köcheln köcheln köcheln köcheln kochen. Auf einmal war ich in einem Zuschauersaal und auf einer riesigen Bühne spielte ein Orchester. Ich erinnere mich besonders an die Töne, die die Hörner von sich gaben. Neben mir saß eine Person, die ich sehr sehr mag, aber die Orchestermusi, versetzte mich in einen Zustand zwischen Traum und Wach-Sein, sodass ich absolut geflasht war. Ich erinnere mich an die Geigentöne, die mich total einlullten. Es war alles wie ein Strudel und auf einmal klatschten die Leute und das Orchester verbeugte sich. Das was für zwei Stunden angekündigt war, war mir vorgekommen wie eine viertel Stunde.

Dann wieder kochen kochen kochen köcheln. Beim nächsten Abenteuer spielte eine Band in unserem AJZ. Es war eine ziemlich krasse Noise-Rock-Band aus Norwegen, die aussahen wie hasserfüllte Teufel und die alles kaputt machten. Das gefiel mir und meinen Freund_innen ganz gut und deswegen schrien wir zum Applaus wie blöde rum. Hoch und laut. Als die Band fertig war, kreischten wir eine viertel Stunde lang übelst laut und krank rum, machten Tier-Geräusche und schrien und keiften wie am Spieß rum, bis wir unsere Kehlen fast ausspuckten. Da ging die Band endlich wieder auf die Bühne und spielte eine Zugabe, irgend ein Cover von einer Punkband. Nachdem Konzert sagte der Schlagzeuger zu mir, dass die Band noch nie in ihrem Leben eine Zugabe gespielt hatte. Unser Geschrei war so kränk…

Dann wieder kochen kochen kochen köcheln. Das nächste Abenteuer könnte man auch nennen: „Jugend forscht“: Ich saß in der Sonne vor unserem AJZ und wollte eigentlich faulenzen und mich räkeln. Da kam ein Kumpel zu mir, der mich ziemlich aufdringlich fragte, ob ich mit ihm zusammen in einem Terrarium einen Ameisen-Staat aufbauen wolle. Ich erklärte ihm ziemlich unwirsch, dass ich mich für Ameisen eigentlich herzlich wenig interessiere, woraufhin er sich trollte. Kurze Zeit später kam er mit einem Holunder-Zweig wieder und zeigte mir, dass sich daran ganz viele größere und kleinere Blattläuse befestigt hatten. Außerdem waren da zwei Marienkäfer, die aufeinandersaßen. Der vordere Marienkäfer fraß ganz gemütlich die Blattläuse auf. Dann waren da auch Ameisen, die sich für die Marienkäfer herzlich wenig interessierten, dafür aber mit ihren Fühlern an den Hinterteilen von den Blattläusen kitzelten, woraufhin diese eine kleine glänzende Perle absonderten, die die Ameisen dann aufsaugten. Verrückt.

Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass ich das alles nicht geträumt hab…

Save your Unbewusstes #12

Heute hab ich geträumt, ich wäre mit den Jungs aus Strausberg in einem riesigen Haus mit ganz hohen Decken. Irgendwie war es, als würden wir Camping-Urlaubb in dem Haus machen. Neben noch ein paar anderen Leuten war da auch Manfred, ein bärtiger Mann, der sich stark gegen Nazis engagiert, aber nicht mehr ganz so fit ist und schon mal ganz schön stressig sein kann. Als wir alle müde waren, schlafen gehen wollten und das Bettenlager schon aufgebaut war, wollte sich Manfred noch einen Kaffee kochen. Anfangs ging das noch ganz gut, aber als der Kaffee fertig war, hörte die Kaffemaschiene nicht auf zu tröpfeln. Und sie tröpfelte und tröpfelte und tröpfelte, bis der Kaffee-Tropfer zu einem laufenden Wasserschlauch wurde, der nicht mehr zuzudrehen ging. Eigentlich wollten ja alle schlafen, also versuchten wir allerlei, damit der scheiß Schlauch aufhört zu laufen. Jedoch erfolglos. Damit der scheiß Wasserschlauch nicht unser ganzes Bettenlager nass machte, haben wir ihn in eine Badewanne gelegt, damit das Wasser ablaufen konnte. Und da kam uns die Idee: wir könnten in der Badewanne baden. Und das haben wir dann auch gemacht, denn es war ja warmes Wasser. Das Gespritze und Geplantsche ging dann die ganze Nacht. Ich kann mich nur noch erinnern, wie wir dann am nächsten Morgen mit einem Van irgendwo hingefahren sind…

Ist Peter Krause linksradikal?

Gute Nachicht am frühen Morgen:

Peter Krause verzichtet auf Ministeramt

Der Druck war zu groß: Peter Krause, wegen seiner Mitarbeit bei der rechtslastigen Zeitung „Junge Freiheit“ in der Kritik, wird nun doch nicht Thüringens Kultusminister. Die Chefin der CDU-Landtagsfraktion bedauert seinen Entschluss, die Opposition spricht von einem „überfälligen Schritt“. [weiter]

Außerdem:

Artikel in der Süddeutschen
Artikel bei Yahoo News
Artikel bei Focus Online
Artikel bei Ad Hoc News

Im Wortlaut:Im Wortlaut: Erklärung von Peter D. Krause:

„“Am 23. April 2008 hat mich der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, zum Kultusminister designiert. Obwohl meine bevorstehende Ernennung von Repräsentanten der Thüringer Kultur und Wissenschaft sowie den Medienvertretern, die meine Arbeit kennen, durchweg begrüßt wurde, setzte kurz darauf Kritik ein. Diese fand ihren Grund in meiner viermonatigen Arbeit in der Redaktion der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ vor zehn Jahren. Diese Tätigkeit allerdings war seit 2004 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Meine Texte waren zugänglich. Meine Publikationen in der Zeitschrift „Etappe“, die an deutschen Universitäten gelistet ist, sind auf meiner Homepage seit Jahren verzeichnet. Obwohl seit mehr als einer Woche intensiv nach „umstrittenen“ Zitaten von mir gefahndet wird, haben meine Kritiker nichts gefunden: Deshalb werden Verdrehungen und Entstellungen skandalisiert.[…] weiter

Artikel zu Peter Krause:

AIB Nr.66 Verblasenes Geraune: Neurechte in der Union (Nur in der Print-Ausgabe)
Artikel zu Peter Krause und Geschichtsrevisionismus
Artikel zu Krauses Lehramt an der Bauhaus Uni Weimar

Peter Krause als Kultusminister:

Indymedia-Artikel
Spiegel-Online-Artikel

Besonders interessant ist auch die Entwicklung in der Thüringischen Landeszeitung (TLZ). Am Anfang berichtete sie eher positiv und Krauses Ernennung wurde begrüßt. Zwischendurch war die in der TLZ die Rede davon, dass er standhaft sein müsse und nicht wanken darf. Nachdem das Krause-Ding zu einem bundesweiten Skandal geworden ist heißt es in der TLZ: „Ansehen des Landes in Gefahr“ (darum geht es in der TLZ sowieso meistens). Inzwischen sind die älteren Artikel zum Thema auf der TLZ-Homepage nicht mehr zugänglich…

Artikel in der TLZ:

Ansehen des Landes in Gefahr
Lehrer wollen Krause nicht
Peter Krause verzichtet auf Amt des Kultusministers in Thüringen
Krause verzichtet auf Amt des Kultusministers in Thüringen
Krause schwieg zur „Etappe“
Geplante Berufung sorgte bundesweit für Schlagzeilen

Ebenfalss zu beachten wäre, dass die Details über Krauses Vergangenheit nur Stück für Stück an die Öffentlichkeit gelangt sind. Offensichtlich hat Krause doch mehr zu verbergen als er behauptet. Erst in den letzten Tagen kam heraus, dass Krause auch für das rechte Blatt „Etappe“ publiziert hat und über seine merhjährige Aktivität in der revanchistischen Preußischen Allgemeine („Ostpreußenblatt“) fand kaum Benennung.

Wenn nichts weiteres herauskommt, dann publizierte Krause für drei Blätter am rechten Rand: Junge Freiheit, Etappe und Ostpreußenblatt

Krauses Artikel in der JF findet man im Archiv der JF
Seine Artikel im Ostpreußenblatt findet man im Archiv der Preußischen Allgemeine (Anmeldung erforderlich)

Apabiz zur „Etappe“
Wikipedia-Artikel zur Jungen Freiheit
Wikipedia-Artikel zum Ostpreußen-Blatt

Auch die Junge Freiheit schreibt über Krauses Verzicht auf das Amt:
Peter Krause gibt auf: Das Ende einer Kampagne (Weitere Artikel der JF sind unter diesem Artikel verlinkt)

Und zum Abschluss Peter Krauses Interview bei Deutschland Radio Berlin:

„Ich bin das Gegenteil eines Rechtsradikalen“

Peter Krause: Tätigkeit für „Junge Freiheit“ aus Lebensweg erklärbar
Moderation: Dirk-Oliver Heckmann


Der designierte Thüringer Kultusminister Peter Krause setzt sich gegen Kritik wegen seiner Vergangenheit bei der rechtsgerichteten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ zur Wehr. „Ich bin das Gegenteil eines Rechtsradikalen. Und jeder, der mich kennt, weiß das“, sagte der CDU-Politiker. Er bedauere das Schreiben für die Zeitung, habe nie Zweifel daran gelassen, dass er Irrtümer begangen habe.

weiter zum Interview

Seltsame Seilschaften

Eine schöne Street Art (siehe Bild) und eine gute Nachicht: Ja König Ja haben ein neues Album herausgebracht, welches sich Die Seilschaft der Verflixten nennt. Ein Lied davon könnt ihr hier hören. Wunderbar!

Marmor, Stein und Eisen bricht…

…aber die Gewerkschaft nicht!
oder: Mein schönster 1. Mai

Mein erster Mai begann in diesem Jahr mit einem Traum. Ich hatte zwei Tage zuvor eine sehr auf- und anregende Diskussion mit einem Gewerkschafter geführt. In meinem Traum war ich mit einigen Freunden bei diesem Gewerkschafter zu Hause, wo eine Party war. Er wohnte in einer riesigen Villa, mit riesigen Zimmern, hohen Decken und mit einer noblen Einrichtung. Es waren ziemlich viele Menschen auf der Party. Aber eben dieser Gewerkschafter war nicht da. Irgendwann waren wir in der Küche, saßen auf dem Boden und unterhielten uns, woraufhin wir schließlich Hunger bekamen. Da der Gewerkschafter nicht zu Hause war suchten wir in den Küchenschränken und fanden auch ein paar Aufback-Brötchen. Wir packten sie auß und wollten sie in den Herd legen, aber die Brötchen waren zu klein: Sie fielen durch den Rost durch. Irgendwie machte mich das panisch. Aber wir suchten weiter und fanden glücklicherweise größere Brötchen. Doch als wir auch die ausgepackt hatten, stellten wir fest dass sie zu groß waren: Sie passten gar nicht in den Herd rein. Wieder ein Anflug von Panik. Nach längerer Sucherei haben wir dann aber endlich Brötchen gefunden, die in den Herd reingepasst haben und die haben wir uns dann auch schmecken lassen. Doch als wir da so saßen, mit unseren Tellern und mit den Brötchen, kam auf einmal der Gewerkschafter zur Küchentür rein. Erneut ein Anflug von Panik: Wir haben niemanden gefragt und uns einfach so an den Brötchen bedient. Ich schaffte es schnell noch meinen Teller mit dem Brötchen unter einen Schrank zu schieben, aber es war zu spät. Der Gewerkschafter hatte es bemerkt und er war sichtlich empört über unser Verhalten. Peinlich. Schließlich ging die Oma von dem Gewerkschafter mit einer Mütze rum und sammelte Geld für die geklauten Brötchen ein…

Dann wachte ich auf, es war der erste Mai und ich lag in einer Scheune an einem Feuer und war von oben bis unten mit Asche beschmiert. Hier hatte ich am Vorabend eine wunderschöne Party erlebt, am Arsch der Welt bei irgend einem Kack-Nest. Nach kurzem Frühstück (Aufbackbrötchen über dem Feuer geröstet), fuhr ich mit einigen Freunden mit dem Fahrrad wieder in die Stadt. Auf dem Weg trafen wir schon einige alkoholisierte Bollerwagen-Männertags-Männer, die mir ein bisschen Angst machten und die uns als Fotzen beschriehen, weil wir ihnen nicht zuprosteten. Ich fuhr noch mal kurz nach Hause, stellte mich unter die Dusche und dann stürzte ich mich in den revolutionären ersten Mai…

Zu erst traf ich mich mit einem guten Freund und wir schlenderten zusammen über den Flohmarkt. Dort kauften wir ein Gedichte-Buch von dem alten Anarchisten Erich Mühsam und ein Buch von irgend so einem sowjet-treuen Dada-Typen. Alles DDR-Bücher. Ich guckte mir auch einige schöne Schreibmaschinen an, aber die waren zu teuer. Dann gingen wir zusammen zum Marktplatz, wo der DGB eine Bühne aufgebaut hatte. Weil wir noch nicht so richtig wach waren tranken wir einen Kaffee und dann begann auch schon die Band zu spielen, die sich „Edelweiß – mehr als nur Musik“ nannte. Die guckten zwar total teilnahmslos und spielten irgendwelche Elvis-Presley- und Beatles-Hits, dafür sprachen sie aber in den Pausen total tolle Gedichte. Ich möchte zwei davon zitieren:

1.
Marmor, Stein
und eisen bricht.
Aber die Gewerkschaft
nicht.

2.
Wir kommen hier
gar nicht zum trinken.
Und das hat auch
einen ganz einfachen Grund.

Weil nichts da ist.

Um über diese künstlerische Darbietung ein wenig nachzudenken schlenderten wir gemütlich zu unserem AJZ. Dort wurden wir dann depressiv, weil wir unfreiwillig Youtube-Videos mitgucken mussten. Weil wir so depressiv waren gingen wir dann zu einem Freund um dort ein Plakat für eine Veranstaltung zu machen, aber das machte uns noch depressiver. Als hörten wir Punk-Musik. Und da kam mir eine Idee. Ich könnte meinem Freund einen Iro schneiden. Gesagt (eine halbe Stunde lang Überredungszeit), getan. Die einzige Bedingung war, dass ich auch einen bekomme. Au weia.

Mit den frisch geschnittenen Iros sind wir dann ins Theater gegangen:

Als wir nach diesem sehr aufregenden und verstörenden Theaterstück wieder ins AJZ gingen, traf ich dann dort Schildkroete. Und den musste ich kaum überreden zum Iro-Schneiden. Eine richtige Iro-Schneid-Laune.

Weil im AJZ dann alle besoffen waren und Schildkroete auch wieder los musste, sind wir dann noch zu einem Freund gegangen. Auf dem Weg dorthin sind wir wieder depressiv geworden. Das lag glaub ich an dem Theaterstück. Dann haben wir Ken Park geguckt und danach bin ich eingeschlafen.

Ein aufregender Tag voller Abenteuer und Forschungen.