Ne travaillez jamais

Ein auf Guy Debord zurückgreifendeGraffiti auf einer Mauer in der rue de Seine von 1952 (Paris) : « Ne travaillez jamais» Bild-Quelle: Ostblog
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Schon die Situationist_innen beschmierten Wände. Dass Street-Art (oder auch Anti-Street-Art oder, äh, Street-Anti-Art) und Kapitalismus aber nicht notwendigerweise gegeneinander stehen ist Thema eines Vortrages, der in Just’s neuer Theory-Ecke zu finden ist. Anhand einer Kritik der prosituationistischen bzw. „postsituationistischen“ Gruppe Splasher redet Christian Psaar über Kunstproduktion im Kapitalismus, über Kunstzerstörung, Plagiarismus und radikale Gesellschaftskritik.

Einen Bericht über die Gruppe Splasher, Fotos von ihren Bildzerstörungen und ihr komplettes Manifest gibt es auf dem Rebel-Art-Blog: hier. Einen ausführlichen Artikel über Splasher und „Street Art zwischen Rekuperation und subversivem Potential“ von Christian Psaar gibt es hier.

Wer sich unabhängig vom aktuellen Szene-Hype mit der Situationistischen Internationalen auseinandersetzen möchte, dem sei Rober Ohrts „Phantom Avantgarde – Eine Geschichte der Situationostischen Internationale und der modernen Kunst“ ans Herz gelegt. Dieses Buch, welches bei Edition Nautilus erschienen ist bietet nicht nur einen guten Überblick über die Geschichte von den Lettristen bis zum Selbstmord von Guy Debord, sondern es liefert auch eine kritische Auseinandersetzung mit der S.I..

Das Buch von Zwi Negator und Biene Baumeister kennt warscheinlich eh schon jede_r…