Verlasse die Stadt im Krieg

Ob Dadaisten, Konstruktivisten, Lettristen, Situationisten, Futuristen, die Russichen Avantgardisten oder das Bauhaus, in einem waren sich die meisten Avantgarden des 20. Jahrhunderts einig (und wenn sie sich auch noch so verbittert gegenseitig zu widerlegen versuchten): Es liegt eine unheimliche Wichtigkeit in der Konstruktion der oder des Buchstaben.

Doch was wenn die Ordnung der Buchstaben zum System wird und eine bestimmende Macht sie verfremdet?

Und was wäre, wenn die Buchstaben gar selbst miteinander im Krieg lägen?

Ich weiß es nicht. Und ich weiß nicht einmal wie dieser Mensch heißt, der dieses zweite Lied geschrieben hat. Ich werde es in Leipzig herausfinden. So hebe ich fragend meinen Hut und grüße die Stadt – Bis zum nächsten mal!


4 Antworten auf “Verlasse die Stadt im Krieg”


  1. 1 RoteRatte 01. Juli 2007 um 15:24 Uhr

    [Das hier ist eine Art von Fotolabor….
    Ein Raum zu kontrollieren das Licht…
    In einem Tank voll Film verlieren die Zeichen sich…
    -->“Steh mir bei
    Verstand steh mir bei,
    wenn du noch kannst…“]

    Es stieß mir in den Kopf, nachdem ich deinen Text las….

    Rouche la rouche…

  2. 2 LA VITA E BELLA!!! 01. Juli 2007 um 22:20 Uhr

    „Meine Gedanken machen Krieg, ich atme bis ich ueber sie sieg – Es gibt nichts, was nicht zu schaffen ist!“

    Aergernis, Ein, bzw. DER Umbruch ist moeglich…

    Keine Angst: „Der mensch muss in Angst alle Kraefte spannen, ehe wieder Licht und Luft kommt. (…) Wenn man so ein Leben ueberblickt, dass sich ohne Luecke wieder und wieder hoeher tuermt, so hoch, dass man es kaum mit seinen Fernrohren erreicht, da kann das Gewissen nicht zur ruhe kommen.
    Aber es tut gut, wenn das Gewissen breite wunden bekommt, denn dadurch wird es empfindlicher fuer jeden weiteren Biss.“ (F. Kafka)

  3. 3 kojack 31. August 2007 um 22:35 Uhr

    ich mag so eine musik, voll toll :-D

  1. 1 Guts-Muths-Straße 47 | ärgernis Pingback am 06. Juli 2007 um 10:21 Uhr
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