Save your Unterbewusstsein Spezial

Nun bin ich ja nicht der einzige Mensch der träumt und deswegen will ich hier einen Traum veröffentlichen, den meine Schwester geträumt hat. Sehr krass. Ich komm natürlich drin vor und dies ist ein Gruß an S.

Gepostet von meiner Schwester auf ihrem Blog: http://metallicterry.blogspot.com

Ich weiß gar nicht, warum ich das so spät aufschreibe. Vor 2 Tagen hatte ich einen Traum, der mich ganz schön mitgenommen hat. Es war kein Alptraum, aber ich bin davon aufgewacht.

Ich hab geträumt, ich bin mit meinen Geschwistern im Garten vom alten Haus im Dorf und spiele ein Bisschen. Ich mag das Haus, dort bin ich zu Hause.
Aber aus irgendeinem Grund war mein Bruder L. traurig. Nicht nur traurig, er schien Schmerzen zu leiden. Er meinte, er habe Heimweh. Und zwar richtig. Ich wunderte mich, weil wir ja schon zu Hause waren, aber er reagierte nicht darauf sondern schien noch trauriger zu werden. Es schien irgendwas zu geben, von dem wir anderen aus der Familie nichts wussten. L. hatte Heimweh. Er wollte zurück nach Hause. Er musste zurück nach Hause.
Dann, im Garten, war er – wie es in Träumen so ist – eine Katze (das war normal so). Ein kleiner junger Kater. Er schlich durchs Gras, als suche er etwas. Auf der anderen Seite des Hauses traf er seine Freundin, die auch eine Katze war. Ich versuchte ihn zu überreden, zur Vernunft zu kommen und hier zu bleiben, aber das hörte er gar nicht.
Dann geschah etwas, das ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte: Die beiden Katzen küssten sich ausgiebig und lange. Es sah bisschen so aus, als ob sie sich mit den Mäulern ineinander verbissen hatten. Ich konnte L. weinen sehen. Er, als Katze mit einem weiß-grautetigert-geflecktem Fell, weinte Blut.
Dann bemerkte ich, dass sich der Himmel veränderte. Es war soweit. Es war inzwischen Nacht und der Himmel war dunkel. Deutliche Lichtformationen erschienen am Himmel, irgendwelche Muster wie aus Scheinwerfer-Spots und Strahlen. Es war so imposant, dass ich meinen Blick gar nicht davon wegreißen konnte. Das machte mir Angst.

Und dann war mein Bruder verschwunden.


3 Antworten auf “Save your Unterbewusstsein Spezial”


  1. 1 red rabbit 18. Juni 2007 um 12:21 Uhr

    ich hatte vorgestern einen total tolen traum auch mit tieren!
    ich habe geträumt dass ich einen elefanten hatte mit dem bin ich immer durch afrika geritten…das war ei9ner meiner schönsten träume…°
    der von deiner schwester is ja ecth merkwürdig…. aber irgendwie auch toll!

  2. 2 mondkuh 19. Juni 2007 um 23:51 Uhr

    Wow der Traum is der Hammer!

    als ich das gelesen hab stand ich kurz vorm weinen, ich weis auch nich aber der traum berührt mich ungemein, liegt evtl. auch daran das ich traurige musik höre aber dennoch find ich das echt ergreifend!

  3. 3 "ProVInsTRisTessE" 03. Juli 2007 um 2:14 Uhr

    „Manchmal, manchmal werden Träume wahr“
    Oh, wie sehr ich das doch glauben mag, und mehr noch; ja, ich wünsch es mir sogar!
    Denn nur die Dünn-Traurige-Einsamkeit verweilt hier, hier bei mir…
    Dies heisst nur eins: Ich sehne mich nach dir!

    Sprudelnte Grüsse, aus meinem volltrunkenem Leib:
    In Hoffnungsvoller Erwartung, auf die Rückkehr, dass Wiedersehen,
    deine – ach herjeh; ich verlor meinen Namen,
    …und Küsse dich, mit dem Kuss der Gedanken, hiermit ganz und gar!

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