Kopenhagen #5

Nun befinden wir uns also wieder daheim und ich weiß nicht, ob ich froh darüber sein soll.

Auf jeden Fall haben wir aber einen Rekord geschafft: Wir haben es innerhalb von weniger als 12 Stunden von Kopenhagen nach Home-Town geschafft! Von Kopenhagen nach Berlin wieder mit dem Graahundbus, am ZOB haben wir uns dann gleich an die Autobahnauffahrt in Richtung Leipzig gestellt, wo wir fast verzweifelt sind, bis uns ein Chirurg mitgenommen hat, der meinte, dass er 1987 ab der selben Stelle 6 Stunden lang stehen musste. Er war dann recht erstaunt, wie weit wir an diesem Abend noch kommen wollen und sehr entsetzt, dass wir NULL Geld haben. Also hat er uns dann in Halle am Bahnhof abgesetzt und uns zwanzig Euro in die Hand gedrückt (nicht für uns, sondern für seinen Seelenfrieden), damit wir mit dem Zug weiter können. Ein Sachsen-Anhalt-Ticket, die billigste Möglichkeit nach Hause, kostet aber 26 Euro. Also hat Panther in kürzester Zeit 6 Euro zusammengeschnorrt, wärend ich am Bahnsteig auf der Bank saß und laut Dada-Gedichte vorgelesen habe. Dann in der letzten Sekunde in den Zug gesprungen und auf gings nach Hause.

Zu Hause gleich wieder über die Ois geärgert, aber egal.

Die Erinnerungen und Gefühle meiner Reise nach Kopenhagen haben sich an folgende Sinneseindrücke gebunden:

Der Rauch von Kings-Zigaretten

Der Geschmack von Knusper-Müsli aus dem Bioladen (stolen food atstes better)

Dieses Lied:

Und die Titel-Melodie von Twin Peaks:

Folgende Bands haben sich nach dieser Mystery-Krimi-Serie benannt:

Madeleine Ferguson
Madam Germen
The Scarlet Letter

Ich grüße xn28 und Linus. Ohne euch ist Twin Peaks langweilig!