Save your Unterbewusstsein #6

(Wird ja langsam ein Traumblog. Naja in den Ferien träumt man mehr.)

Ich habe geträumt, ich hätte zusammen mit S. zwei Wochen in Kopenhagen verbracht. Ich erinnere mich, dass wir in den Tagen bevor wir losgefahren sinn ziemlich viele Partys gemacht haben. Ich erinnere mich an die Szene während einer Party, wo ich am Rand eines Brunnens balancierte.
Nun gut. Die Zeit in Kopenhagen habe ich im Traum übersprungen. Ich weiß nur, wie uns meine Eltern abgeholt haben und ich irgendwie panische Angst hatte, dass ich nicht rechtzeitig am Montag in der Schule bin. Auf der Fahrt haben wir dann in Dresden halt gemacht und haben uns dort irgendwie aufgehalten. Auf einmal war S. nicht mehr S., sondern Paulchen Panther. Nichtsdestotrotz sind wir durch Dresden gelaufen um zu gucken was los ist. Zu erst haben wir eine Punkerin getroffen, die wusste nicht was los ist, ist aber mit uns mitgelaufen. Dann meinte ich zu P.P.: „Mensch, do vorne bei den Garagen da ist doch ne Punker-Bruchbude, dort haben wir doch mal Emmes besucht.“ Er antwortete: „Ja Mann, da habe ich selbst mal drin gewohnt.“ Wir sind dann aber nicht reingegangen, weil es uns zu dreckig war.
Irgendwann sind wir dann in die Innenstadt gekommen und sind zufällig an einem Gelände der deutschen Bahn vorbeigekommen. Dort haben sich gerade ziemlich viele Bahnbeamte Knüppelrüstungen angezogen, wie sie sonst nur von Polizisten getragen werden. Wir sind stehen geblieben, da wir uns gedacht haben, dass es hier interessant für uns werden könnte. Und tatsächlich: Auf einmal flogen von der gegenüberliegenden Straßenseite Wurfgeschosse auf die Bahnbeamten, die ich nicht genau identifizieren konnte (ich glaube es waren Golfbälle). Geworfen wurden sie von einem Haufen Autonomer, unter ihnen auch fubar Wir gesellten uns zu ihnen und plötzlich war auch metallicterry da. Wir beobachteten was auf der anderen Seite der Straße auf dem Gelände der Deutschen Bahn geschah. Und dies war höchst seltsam. Die Bahnbeamten verzogen sich größtenteils in ein Gebäude auf dem Gelände. Dafür öffnete sich eine Tür im selben Gebäude und ein Castor kam herausgefahren.

castor

Der Castor fuhr immer vor und zurück und stieß gegen das Tor, welches das Bahngelände umgrenzten. Wir wussten nun nicht genau was das zu bedeuten hat und haben deswegen bei einem der Bahnbeamten nachgefragt. Der meinte, dies sei eine Demonstration zum Beweis dafür, dass Castortransporte völlig ungefährlich sein. Das fanden die Autonomen beschissen und haben wieder mit den Golfbällen geworfen. Daraufhin hat sich der Castor wieder verzogen und wir sind in das Gelände eingedrungen. Die ganzen Bahnbeamten wollten deeskalierend auf uns einreden und einfach mit uns mal über die Sache diskutieren. Zuletzt kamen sie sogar an und haben uns Bücher geschenkt, die alle etwas mit Eisenbahn zu tun hatten. Irgendwann wurde mir und P.P. und metallicterry das zu bunt und wir haben uns mit ein paar anderen Autonomen entfernt. Beim Rückzug habe ich mich versucht krampfhaft an eine Parole zu erinnern, die ein Thema anspricht, welches im Gegensatz zu Castor-Transporten viel zu wenig Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit genießt (11.000 Kinder). Schließlich erinnerte ich mich an die Parole und rief: „Der Zug war schnell, die Nacht war kalt, sie brachten sie nach Buchenwald.“ (Habe ich mir wohl im Traum ausgedacht, denn ich habe das noch nie gehört) Doch aus meinem Mund kamen irgendwie nur total komische Klänge, sodass man zwar verstehen konnte was ich rief, es aber total seltsam klang und nicht den Sinn transportierte. Kurz bevor ich aufgewacht bin, hat mir einer der Autonomen vorgeworfen, ich würde aus einem Horrorfilm zitieren.

Bei der Gelegenheit viele Grüße ans PaulchenPantherchen. Alles gute zum Geburtstag und:

Und liebe Grüße an S. in der Ferne. Ich vermisse dich und: