SINNAN

Wer wissen will was dabei herauskommt wenn man in Ostdeutschland (Kühe, Schweine) auf die Suche nach politischen Idealen geht, sollte sich das Hörspiel SINNAN herunterladen.

Sinnan Hörspiel

(auf den Link klicken, dann auf download file)

SINNAN ist eine Produktion von Schroeter und Berger und der Mitpilgerzentrale. Musik und Soundeffekte stammen von Galerie 3000.

Die Bildershow zum Hörspiel:

Leben wie Gott im Osten…

Ps: Als ich heute mit andersleben im Kino war, meinte dieser, dass ich eigentlich andersleben sollte. Seltsam. Auf dem Nachhauseweg ist mir glatt der Gürtel geplatzt und ich musst auf dem restlichen Weg meine Hose festhalten.

Pps: Blut tropft von Helm und Sebel – hat sich deine unvollhofft andere Malzeit wenigstens gelohnt? Unfreiwillige Reise trotzdem genossen? (-;

EDIT: Der obige Link zum Hörspiel ist inzwischen tot. Man kann sich das Hörspiel hier anhören.


8 Antworten auf “SINNAN”


  1. 1 step.fwd 08. Januar 2007 um 23:59 Uhr

    Da habe ich mir die Zeit genommen und dieses Hörspiel runtergeladen und gehört und jetzt frage ich mich was die Pointe des ganzen sein soll? Ist das alles nun ernst gemeint oder wurde da verpasst die Satire herauszuarbeiten? Mit Deutschlandfahne durch die Lande ziehen, einem irrationalen Ritus folgend, ein Opa der sehr komische Ansichten hat (die da oben stopfen sich die Taschen voll) – da ist mir nicht so richtig klar was nun ernst, was ironisch und was kritisch gemeint ist.

  2. 2 Administrator 09. Januar 2007 um 1:51 Uhr

    Ich hätte nicht gedacht, dass erklärt werden muss, dass Schroeter und Berger und die Mitpilgerzentrale mit „Sinnan“ sowohl den christlichen Gedanken des Pilgerns verhohnepiepelnd in den Schmutz ziehen und obendrein eine Kritik an den entweder nichtvorhandenen oder absolut wahnhaften Idealen der Ureinwohner der braunen Nester unterhalb des Ettersberges üben. Nun gut. Wenn da gesprochen wird „Bollerwagen wird mit 4 Deutschlandfahenen dekoriert um die Sympathie der Ureinwohner zu erwerben“, dann müsste ab dem Wort „Uhreinwohner“ klar sein, dass Ironie im Spiel ist. Obendrein scheinen die „Ureinwohner“ gefährlich zu sein, denn sonst müsste man sie nicht durch das Anbringen von Deutschlandfahnen besänftigen müssen, bzw. dadurch ihre Sympathie erwerben. Dass in dem Gefasel des Greises die ideologische Erziehung durch NS, Kirche und DDR zu einem braunen Brei zusammenfließen dürfte ebenfalls klar erkennbar sein. Durch einspielen von Donner während er spricht müsste der Selbstentblößung dieses Irren künstlerischenNachdruck verliehen haben. Wenn es dann weitergeht und keiner politische Ideale hat, aber die Säufer vor dem Konsum als einziges über Weimar wissen, dass der Gauleiter dort Saukkel hieß, – weiter dass auf dem Ottmannshausener Ortsschild ein Hakenkreuz gesprüht ist, sich in ebendiesem Ort nur glatzköpfige Stiernacken und zahnfletschende Kampfhunde zu erblicken sind müsste eigentlich klar machen, dass das Huhn, welches Thüringen gezeigt bekommen sollte, nichts tolles zu sehen hat. Die O-Töne sind übrigens authentisch (nicht eingesprochen), die Pilgerreise hat wirklich stattgefunden. Das Hörspiel hat den Weimarer Hörspielpreises des letzten Jahres gewonnen.

    Unterschwellige Kritik ist halt unterschwellig.

  3. 3 step.fwd 09. Januar 2007 um 16:12 Uhr

    unterschwellige kritik ist prima, wenn sie auch als solche wahrgenommen werden kann. je länger ich zuhörte desto unklarerer wurde mir worüber sich genau lustig gemacht wurde bzw. was ironisch sein sollte. die site der pilgerheinis ist offline weshalb da auch nicht klar ist in was für einem verhältnis diese zu religionen und deren riten stehen. bei dem senior höre ich nicht speziell eine ironie oder gar eine kritik heraus.

  4. 4 Administrator 09. Januar 2007 um 17:38 Uhr

    einzig der olivenhainz waltet einsam seines amtes….

  5. 5 Administrator 09. Januar 2007 um 17:40 Uhr

    der alte hat das auch ernst gemeint. er ist keine erfundene figur.

  6. 6 step.fwd 09. Januar 2007 um 18:38 Uhr

    ahh, verstehe!

  7. 7 schroeter 10. Januar 2007 um 2:56 Uhr

    nun da meine mahlzeiten schon im internet stehen:
    ich hab mal gar nichts genossen, denn die genossen in den bergen moegen keine bekifften menschen.
    gekocht hat der herrberger, der hat mir nur auf den popo geklopft und gelacht, dass mir seine mahlzeit die nacht und den tag versemmelt hat.
    heute habe ich konsumiert: ein broetchen mit marmelade, schokoladenkuchen, einen bioburger (bio heisst hier halb soja halb fleisch), koschere kartoffeln aus dem feuer, baumrindentee mit honig, zwei kaugummies, harte tortillas mit avokadomatsch, vier kaffees und verschiedenste zigaretten. und gleich wird noch mehr gegessen.
    der herrberger darf durch beschluss einer internationalen abstimmung nur noch fuer sich selber und bekloppte hippies kochen.

  8. 8 Administrator 10. Januar 2007 um 15:00 Uhr

    wow. kommentare aus mexico…

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.