Ich lebe in einer Welt…

„Also musste sie sich mit der Idee der Liebe begnügen: die Liebe zu Dingen zu lieben, an deren Existenz ihr gar nichts lag. Das Objekt ihrer liebe wurde die Liebe selbst. Sie liebte es sich selbst als Liebende, sie liebte es die Liebe zu lieben, so wie die Liebe das Lieben liebt, und war dadurch imstande, sich mit einer Welt zu versöhnen, die allzuweit hinter dem zurückblieb, was sie sich erhofft hatte.“

Aus Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer


1 Antwort auf “Ich lebe in einer Welt…”


  1. 1 lit.com 02. März 2007 um 11:40 Uhr

    Eine gut ausgewählte Passage, weil Lichtblick des Textes, und ein sympathischer Autor. Aber leider wirkt der Roman doch über weite Strecken wie ein Produkt aus einem Kreativschreibkurs.

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