Wutpilger Streifzüge 02-2019

Eine Sendung über die Geschichte der „Arbeiter-Illustrierten-Zeitung“, die von 1921 bis 1938 erschienen ist – ab 1936 umbenannt in „Volks-Illustrierte“. Erst war sie eine Illustrierte Zeitung der Weimarer Republik – später ein Exilblatt. Immer versuchte sie, ein internationales Publikum anzusprechen. Herausgegeben und maßgeblich geprägt wurde sie von Willi Münzenberg. Wie die Arbeiter Illustrierte Zeitung entstand, was das besondere an dieser Illustrierten gewesen ist und welche Formen von Gegenöffentlichkeit hier entstanden sind – darum geht es in der Sendung. Mit einigen Ausführungen zur AIZ hört ihr Lilli Helmbold – musikalisch zu hören ist das Globe Unity Orchestra und Juan Hidalgo.

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Alte und neue soziale Bewegungen

Ich wollte hier sowieso einmal auf die Zeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte hinweisen – eine Zeitschrift, die früher JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung hieß. Darin sind immer wieder sehr lesenswerte und inspirierende Texte enthalten – nicht nur für das geschichtswissenschaftliche Fachpublikum. Den HerausgeberInnen gelingt es immer wieder, aktuelle Forschungsarbeiten zu spannenden Themenschwerpunkten zusammenzutragen. Kürzlich habe ich mit Ulf Teichmann ein Interview geführt, der gemeinsam mit Christian Wicke für den Themenschwerpunkt der Ausgabe 2018/III verantwortlich gewesen ist: Alte und neue soziale Bewegungen. Im Interview haben wir uns dem Begriff der „Neuen Sozialen Bewegungen“ angenähert, ich habe ihn zum Forschungsstand, zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ihrer Entstehung, ihren Beziehungen zu 1968 und zur „alten“ Arbeiterbewegung befragt. Was die Arbeit – Bewegung – Geschichte überhaupt ist, habe ich David Bebnowski (einen der Mitwirkenden) einmal hier gefragt.

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Wutpilger Streifzüge 01-2019

In der Januar-Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ sende ich ein längeres Gespräch mit Solaris, Stanley Schmidt und Hobor. Solaris und Stanley Schmidt betreiben das Label „PH17“, auf dem Hobor ein Album veröffentlicht hat. Es geht im Gespräch um die Gedanken, die hinter PH17 stehen, die Bezugnahme auf die Geschichte des Techno, die Abstoßung von gegenwärtig vorherrschender Clubmusik, architektur-historische Bezüge, um die Radikalität und Widersprüchlichkeit elektronischer Musik.

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Von Spartakus zur KPD

Im Zuge der Novemberrevolution kam es vor 100 Jahren auch zur Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands – manche sagen zu spät, manche sagen zu früh. Dabei war die Gründung der KPD von erheblichen inneren Kontroversen geprägt. Ich habe mit dem Historiker Ottokar Luban über die Gründung der KPD gesprochen, wobei wir einen Bogen von der Gruppe Internationale über den Spartakusbund bis zur Parteigründung schlagen. Im Interview erwähne ich die lesenswerte Autobiografie von Karl RetzlawSpartakus. Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters“. Eine lesenswerte Polemik zum LL-Leichenumzug findet sich hier.

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Deutsche ohne Bahnsteigkarte

Das Transit-Magazin hat am 15.01. (dem 100. Todestag von Rosa Luxemburg) einen Text von Daniel Kulla über die Revolution 1918/19 veröffentlicht (ursprünglich erschienen in der Oktober/November-Ausgabe der Corax-Programmzeitung). Auf Grundlage dieses Textes habe ich im Oktober ein Interview mit Kulla geführt:

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Siehe auch:

    mein Text über die Novemberrevolution in Halle
    weitere Interviews zur Novemberrevolution

Jeder Stadt das Provinzblatt, das sie verdient

Quextrott Feeper hat einen Kommentar über die lokale Berichterstattung über die HaSi bei Transit veröffentlicht:

Für viele überraschend kam kurz vor Weihnachten die Nachricht: Kurz vor einem erneuten Räumungsversuch gibt es eine legale Lösung für das soziokulturelle Zentrum in der Hafenstraße 7 in Halle. Eine erneute Räumung war eigentlich für Dienstag den 18. Dezember angesetzt. Auch wenn sich schon im Vorfeld abgezeichnet hat, dass Gerichtsvollzieherin und hallesche Polizei erneut unterschiedliche Rechtsauffassungen über den Räumungstitel hatten – es sollte nicht soweit kommen. Nach einer Kontaktaufnahme zwischen HaSi-Nutzer*innen und Oberbürgermeister ist erneut ein Ausweichobjekt für die HaSi ins Gespräch gekommen: Das Gelände einer alten Gärtnerei am Galgenberg. Eine Mehrzahl der Nutzerinnen und Nutzer hat sich für dieses neue Gelände entschieden und es ist ein Nutzungsvertrag unterzeichnet worden. Dementsprechend hat es keine erneute Mobilisierung gegeben, um gegen eine Räumung zu protestieren – sondern es hat ein friedlicher Umzug stattgefunden. (weiter…)

Hannes Meyer und das Bauhaus

Von 1928 bis 1930 leitete Hannes Meyer das Bauhaus in Dessau, bevor er vorgeblich wegen politischer Kontroversen das Bauhaus verlassen musste. Auch vor und nach seiner Zeit am Bauhaus hat Hannes Meyer für Diskussionen innerhalb der Architektur gesorgt. Dabei war er am Gebrauch, an einer sozialen Idee des Wohnens und an lokalen Bedingungen des Bauens orientiert.

Thomas Flierl und Philipp Oswalt haben kürzlich bei spector books ein Buch mit dem Titel Hannes Meyer und das Bauhaus. Im Streit der Deutungen herausgegeben. Anlässlich einer Vorstellung des Buches in Berlin habe ich mit Philipp Oswalt – Architekt und Publizist, Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Uni Kassel, von 2009 bis 2014 Leiter der Stiftung Bauhaus – über das Buch und Hannes Meyer gesprochen.

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Siehe auch meine Wutpilger-Sendung über das Bauhaus und die Sendung über Max Gebhard, in denen Hannes Meyer jeweils ebenfalls vorkommt.

Zur Gelbwestenbewegung

Viel wird über die Gelbwestenbewegung diskutiert – und in hiesigen linken Kreisen tastet man sich langsam zu einer Einschätzung und Bezugnahme hin. Vor dem Jahreswechsel fand in der Leipziger Translib unter dem Titel „Wird es ein Weihnachten geben?“ eine Diskussionsveranstaltung zur Gelbwestenbewegung statt. Ich habe mit Marius ein Interview geführt, der an der Organisation der Veranstaltung beteiligt war:

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Die Translib hat eine deutsche Übersetzung der 42 Forderungen der Gilets Jaunes veröffentlicht. Außerdem finden sich hier Vorläufige Gedanken über die Gilets Jaunes.

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich außerdem ein Interview mit Max geführt, der immer wieder den Austausch mit Genoss*innen in Frankreich sucht. Hier geht es noch einmal recht grundlegend um den Charakter der Gelbwesten:

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Die Novemberrevolution in Halle

Anlässlich der 100. Jährung der Novemberrevolution hat sich im letzten Jahr die Oktober/November-Ausgabe der Radio-Corax-Programmzeitung diesem Thema gewidmet. Ich habe dafür einen kurzen Text über die Novemberrevolution in Halle veröffentlicht. Das Transit-Magazin hat diesen Text online veröffentlicht. Parallel zur Programmzeitung habe ich im tagesaktuellen Programm von Corax verschiedene Gespräche über die Novemberrevolution geführt, die sich hier aufgelistet finden. Hervorheben möchte ich das Interview mit Ralf Hoffrogge über Richard Müller (siehe dazu auch die Wutpilger-Ausgabe), das Gespräch mit Daniel Kulla und das Interview mit Thies Marsen über „100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre NSU“ – wobei ich natürlich alle anderen Beiträge auch hörenswert finde. Die Gesprächsserie findet Anfang dieses Jahres ihren Fortgang.

ZENTRUM DER RÄTEBEWEGUNG?

Kurzes zur Geschichte der Novemberrevolution
in Halle und Umgebung

Um die Jahrhundertwende war Halle-Merseburg zu einem bedeutenden Industriezentrum geworden. Die Schnelligkeit und Brutalität der Industrialisierung und die Arbeitsmigration aus dem ganzen Reich führten bald zu einer Radikalisierung des noch im Entstehen begriffenen Proletariats. Halle hatte eine sehr mitgliederstarke Organisation der SPD, die über großen Einfluss in den Belegschaften verfügte und dem linken Flügel der Sozialdemokratie angehörte. Die hallische SPD hatte enge Kontakte zu Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Franz Mehring und solidarisierte sich mit denjenigen Abgeordneten der SPD, die gegen die Kriegskredite gestimmt hatten. So wie diese aus der Reichstagsfraktion wurde die hallische Bezirksorganisation im März 1916 aus der SPD ausgeschlossen. Kurz darauf trat die heimatlose hallische Parteiorganisation nahezu geschlossen der USPD bei, die von den Kriegsgegnern innerhalb der SPD gegründet worden war. Auch innerhalb der USPD galt der hallische Verband als besonders links und es bestanden Kontakte zur 1914 gegründeten „Gruppe Internationale“ (ab 1916 „Spartakusbund“). Trotz der Nähe dieser Fraktionen innerhalb der Arbeiterbewegung gründete sich auch in Halle 1919 ein Ortsverband der KPD, woraufhin USPD und KPD in einem Konkurrenzverhältnis standen. (mehr …)

Depression, Katastrophe, Piblokto

Für alle Frustrierten, Depressiven, Negativen dokumentiere ich hier eine Weihnachtssendung, die ich 2015 produziert habe und die in der Zwischenzeit schon bei Magazin und Audioarchiv erschienen ist. Die Collage-Sendung enthält Überlegungen zu Depression, Aufstand und Streik. Teil der Sendung sind außerdem ein prosituationistisches Hörspiel aus den 80ern und ein Gleichnis von Franz Jung. Viel Spaß beim Hören und fröhliches Scheitern!

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Wutpilger Streifzüge 12-2018

Im Zuge der Debatte um ein Konzert der Antifa-Punkband Feine Sahne Fischfilet hatten die Besorgten Bauhäusler auf einen interessanten Umstand hingewiesen: Das Signet der Antifaschistischen Aktion ist das wohl berühmteste Werk eines Bauhäuslers. Unter Anleitung von Max Keilson wurde es von Max Gebhard entworfen. In der Dezember-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge geht es um die Geschichte der Antifaschistischen Aktion und dessen, der ihr Logo entwarf. Zu Wort kamen in der Sendung Bernd Langer (Kunst und Kampf), der auch ein Buch über die Geschichte der Antifa-Bewegung geschrieben hat, und Sebastian vom Grafiker-Kollektiv Schroeter und Berger. Grundlage der Sendung zwaren zwei Interviews, die hier auch einzeln nachgehört werden können: Bernd Langer | Sebastian.

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Wutpilger Streifzüge 11-2018

In der Novemberausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge beschäftige ich mich mit Richard Müller und den revolutionären Obleuten – ein klandestines Netzwerk von gewerkschaftlichen Vertraunsleuten, das während des 1. Weltkrieges 3 politische Massenstreiks organisiert hatte und das maßgeblich in der Novemberrevolution gewirkt hat. Grundlage ist u.a. ein Gespräch mit Ralf Hoffrogge, der eine Biographie über Richard Müller geschrieben hat. Siehe auch: Senderreihe zur Novemberrevolution mit zahlreichen Gesprächen.

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Das berühmteste Werk eines Bauhäuslers

Im Zuge der Debatte um das Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet in Dessau haben sich auch Besorgte Bauhäusler zu Wort gemeldet. Deren Statement war eigentlich das Interessanteste, was in der Debatte zu hören war und las sich so:

Wer vom Bauhaus redet ohne an die Shoa zu denken, soll bitte die Klappe halten!

Es wurden nicht nur das Bauhaus und seine Meister aus Weimar, Dessau und Berlin vertrieben, sondern auch die Schülerinnen und Schüler. Ihre Architektur, Kunst und Gestaltung wurde von den Deutschen als entartet oder als Kulturbolschewismus verunglimpft. Sie wurden verfolgt weil sie nicht in das Bild der Rechten passten — wegen ihres Glaubens, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung, weil sie anderer Meinung waren oder weil sie einfach etwas gegen Nazis hatten.

Mindestens 60 Bauhäusler*innen wurden direkte Opfer rechter Ideologie, saßen in Knästen und Konzentrationslagern, viele konnten vor den Nazis fliehen. Es gab auch einige, die sich mit den Rechten arrangierten, ihnen gehorchten oder verstummten.

17 Bauhäusler*innen wurden von den deutschen Faschisten ermordet.

Mehrere Bauhäusler*innen gingen in den Widerstand, manche in den Untergrund. Einer von ihnen, der Dessauer Bauhäusler Max Gebhard, gestaltete 1932 unter Regie von Max Keilson das Logo der Antifaschistischen Aktion. Die Einflüsse vom Bauhaus sind klar zu erkennen.

Bis heute gibt es unzählige Abwandlungen des ursprünglichen Logos. Es ist mittlerweile weltweit zu finden und gehört mit all seinen Variationen zu den bekanntesten politischen Zeichen. Das Logo der Antifaschistischen Aktion ist somit wohl das berühmteste Werk eines Bauhäuslers.

Ich wollte der Geschichte von Max Gebhard weiter nachgehen und habe mit Schröter von Schroeter und Berger über ihn gesprochen.

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➳ Siehe auch meine Sendung zum Bauhaus

Punks on Air

Die letzte Ausgabe der CORAX-Programmzeitschrift (August/September) hat sich dem Punk gewidmet. In mehrerer Hinsicht ein sinnvolles Anliegen: Punk findet bei Radio CORAX immer wieder statt, Punk und Gesellschaftskritik haben durchaus eine Beziehung (siehe Lipstick Traces) und (wie Jonas Engelmann im Heft herausarbeitet) die Geschichte des Punk spiegelt sich in jener des Radios. Das Magazin kann online hier angeschaut werden (was sich auch aufgrund der darin enthaltenen Collagen lohnt). Das Debatten-Onlinemagazin TRANSIT hat die darin enthaltenen Texte auf ihrem Blog veröffentlicht:

Jonas Engelmann – The End of Radio. Punk, Radio und keine Zukunft

Lisa: RRR für die Revolution. Eine kleine Geschichte der Riot Grrrls

Alexander Pehlemann – I belong to the (late) DT64 generation. Eine audiobiografische UKW-Wegskizze

Reem: Punk Music in the Islamic World. Peace, Unity, and Truth

Außerdem fanden sich entsprechende Inhalte im Programm von Radio Corax wieder. Gemeinsam mit Lisa habe ich Jonas Engelmann über die Kulturgeschichte des Punk interviewt:

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Lisa hat die Autorin Anna Seidel (u.a. Pop-Zeitschrift) über die Geschichte der Riot GRRRls interviewt:

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Gemeinsam mit Nico von Radio Corax haben wir über Bücher zur Punkgeschichte (Please kill me | Punk Rock – Die ganze Geschichte | Verschwende deine Jugend) gesprochen:

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Und zuletzt haben wir ein paar Leute aus dem Bekanntenkreis über ihre Ansichten zum Punk befragt. Mit dabei waren auch John, George, Paul Ringo & Richard mit ein par Akustik-Nummern:

Wutpilger Streifzüge 10-2018

In vielen Ausgaben der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ habe ich mich mit der Geschichte der Arbeiterbewegung beschäftigt. Dass es dabei um eine Sympathie mit der Sache des Kommunismus geht ist unausgesprochen klar. Aber was denken Kommunistinnen heute, was wollen sie, welche Vorstellung haben sie von Kommunismus? Diesen Fragen bin ich in der aktuellen Ausgabe nachgegangen – und habe dafür einige meiner kommunistischen Freunde befragt. Die Sendung kommt im Oktober mit Überlänge daher. Danke an die Freunde, die mir Rede und Antwort standen!

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Abschied von der SPEX

Im Editorial ihrer aktuellen Ausgabe hat die Musikzeitschrift SPEX angekündigt, das Erscheinen zum Jahresende einzustellen. Auch wenn ich SPEX in den letzten Jahren nicht mehr verfolgt habe und mir ihr Ansatz oft zu postmodern war (ich gleichwohl viel gute Musik durch Spex entdeckt habe, nicht zuletzt einen meiner Lieblingsmusiker), glaube ich, dass das Ende der SPEX ein Verlust ist. In einem Radio-Beitrag verabschiede ich mich von der SPEX. Gemeinsam mit Roger Behrens (Testcard) und Nico von Radio CORAX gehe ich den Frage nach, was die SPEX war und was kritischer Popjournalismus bedeuten kann.

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Erhart Löhnberg: Linkssozialist, Antifaschist und Marx-Interpret

Erhart Löhnberg wurde 1903 als Sohn eines jüdischen Arztes geboren. In der Weimarer Republik betätigte er sich in pazifistischen und linken studentischen Gruppen. 1937 musste er vor der Verfolgung der Nationalsozialisten fliehen. Im bolivianischen Exil bemühte er sich um die Organisierung einer antifaschistischen Einheitsfront, er gehörte zum deutschen Emigranten-Komitee Das Andere Deutschland und betätigte sich als undogmatischer Linkssozialist. Zurück in Deutschland veröffentlichte er 1975 eine Einführung in die drei Bände des „Kapitals“ von Karl Marx und kommentierte darin auch die Debatten um die Interpretationen und Probleme marx’scher Theorie. Heute ist sein Leben und Werk so gut wie vergessen.

Auf verdienstvolle Weise hat Nathanael Wolff zum Lebensweg von Erhart Löhnberg geforscht und die Resultate in einem Text beim Online-Magazin Kritische Perspektive zusammengefasst. Darin geht er auch auf Stärken und Schwächen der Marx-Interpretation Löhnbergs ein. Ich habe mit Nathanael Wolff ein Interview über Löhnberg geführt. Das Interview beginnt mit der Frage danach, warum Löhnberg heute so vergessen ist.

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Ruhe und Ordnung in Halle

Ruhe und Ordnung – Roman aus dem Leben der nationalgesinnten Jugend“ ist der Titel eines Romans von Ernst Ottwalt. Schauplatz dieser Autobiografie ist die Stadt Halle. Ottwalt schildert die Folgeereignisse der Novemberrevolution in Halle – dies aus der Sicht eines Freikorps-Soldaten und Spitzels in revolutionären Arbeiterkreisen. Ottwalt beschreibt nicht nur einen Teil der Stadtgeschichte Halles, sondern legt auch eine psychologische Studie über jenes Milieu vor, aus dem später die nationalsozialistische Bewegung entstand. In seinem weiteren Lebensweg wechselte Ottwalt die Seiten und wurde zu einem Kommunisten – er bewegte sich im Umfeld des linken Malik-Verlags und arbeitete mit Bertolt Brecht zusammen. Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner Kollegin Christina im Morgenmagazin von Radio Corax vorgestellt. In Halle ist zur Zeit eine Ausstellung über den Malikverlag zu sehen.

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Wutpilger Streifzüge 09-2018

In der aktuellen Ausgabe der Sendereihe „Wutpilger-Streifzüge“ habe ich mich mit der Geschichte des Bauhaus auseinadnergesetzt. Es geht darin insbesondere um linke Debatten ums Bauhaus und ein mögliches Erbe, das das Bahaus birgt. Grundlage ist ein Interview mit Hans Christ, Direktor des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart, wo zur Zeit eine Ausstellung über „50 Jahre nach 50 Jahre Bauhaus 1968“ zu sehen ist. Musik: Béla Bartók, Le Syndicat Electronique.

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Wutpilger Streifzüge 08-2018

Für die August-Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge habe ich ein Feature über schwarze Fabrikrevolten 1968 in Detroit produziert. Das Feature basiert einerseits auf dem Text „DRUM Beats Detroit – Schwarze Fabrikrevolten 1968“ von Christian Frings, Felix Klopotek, Malte Meyer und Peter Scheiffele und andererseits auf einem Interview zum Thema, das ich mit Felix Klopotek geführt habe. Dieses Interview fand statt im Rahmen einer CORAX-Sendereihe über 1968.

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